So revolutionieren TU Austria und TU9 heimlich Europas Innovations-Zukunft in Brüssel! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

So revolutionieren TU Austria und TU9 heimlich Europas Innovations-Zukunft in Brüssel!

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Am 2. März 2026 trafen sich etwa 100 wichtige Vertreter*innen aus dem EU-Parlament, EU-Institutionen, europäischen Universitätsverbänden und der Wirtschaft in Brüssel. Eingeladen hatten TU9 – German Universities of Technology (Deutschland) und TU Austria (Österreich) zur Diskussion „Next MFF – From Policy to Practice. How Technical Universities Drive Europe’s R&I Impact“.

Im Mittelpunkt standen die aktuellen Gespräche über das nächste europäische Forschungs- und Innovationsprogramm (FP10). Außerdem ging es um den geplanten Europäischen Wettbewerbsfonds (ECF) und darum, wie technische Universitäten ihre wichtige Rolle als Verbindung zwischen Grundlagenforschung, Industrie und Gesellschaft stärken können.

Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig und TU9-Co-Präsidentin, und Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart und ebenfalls TU9-Co-Präsident, sagten:

„Als starke Netzwerke technischer Universitäten in erfolgreichen Innovationsökosystemen setzen wir uns für ein eigenständiges, international anschlussfähiges FP10 ein. Es ist Europas wichtigstes Instrument für exzellente und kooperative Forschung und Innovation. Zusammen mit Erasmus+, dem Europäischen Wettbewerbsfonds und guten Verbindungen zwischen diesen Instrumenten stärkt es die Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig. Dazu gehört auch, dass Europa Talente anzieht und hält. Unsere forschungsbasierte Bildung, die Ausbildung von Doktorand*innen und das lebenslange Lernen sind dabei klare Wettbewerbsvorteile.“

Jens Schneider, Präsident von TU Austria und Rektor der TU Wien, ergänzte:

„Um Europas technologische Souveränität langfristig zu sichern, braucht es konsequente Investitionen in Forschung, Talente und Innovationsräume. Technische Universitäten stehen bereit, ihre Expertise und ihre starken Partnerschaften einzubringen, damit FP10 und ECF gemeinsam einen spürbaren Mehrwert für Wissenschaft und Wirtschaft schaffen.“

Technische Universitäten: Innovation und starke Zusammenarbeit in Europa

Beim Treffen gab es wichtige Vorträge von Maive Rute, Deputy Director-General DG GROW, und Anastasios Kentarchos, Advisor to the Director at the Common Policy Centre DG RTD. Sie betonten, wie wichtig es ist, dass das EU-Forschungsprogramm, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Wertschöpfung in Europa gut zusammenarbeiten.

In der anschließenden offenen Diskussion, die von Mattias Björnmalm (Generalsekretär von CESAER) moderiert wurde, tauschten sich Angela Ittel, Jens Schneider, Maive Rute, Anastasios Kentarchos und Expert*innen aus dem Publikum über wichtige Fragen zu FP10 und ECF aus. Thema waren beispielsweise:

  • Wie FP10 technologisches Wachstum und die Widerstandsfähigkeit Europas fördern kann
  • Welche Rolle der Europäische Wettbewerbsfonds bei der Stärkung der industriellen Kapazitäten in Europa spielt
  • Wie man Förderprogramme für Exzellenz, klare Ziele und geopolitische Herausforderungen ausbalanciert
  • Welche Unterstützungsinstrumente nötig sind, um Technologietransfer, Deep-Tech-Start-ups und Innovationsnetzwerke in ganz Europa zu fördern
  • Wie technische Universitäten ihre Rolle als Forschungspartner, Ausbilder hochqualifizierter Talente und Innovationsmotor aktiv ausbauen können

Die Teilnehmer*innen waren sich einig: Nur wenn FP10 und der Europäische Wettbewerbsfonds gut finanziert, klar strukturiert und strategisch abgestimmt sind, kann Europas Innovationskraft wachsen und seine weltweite Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben. Europa braucht moderne Technologien in wichtigen Bereichen. Der Schlüssel dafür ist, Spitzenforschung mit konkreten Anwendungen zu verbinden.

Technische Universitäten sind dabei wichtige Partner, denn sie blicken auf mehr als 200 Jahre Erfahrung zurück. Die Leiter von TU Austria und TU9 sagten gemeinsam: „Wir sind uns der Dringlichkeit und Bedeutung der vor uns liegenden Herausforderungen voll bewusst und bereit, unsere Anstrengungen zu verstärken und unseren Beitrag zu leisten.“

Über TU Austria

TU Austria ist eine Allianz der technischen Universitäten in Österreich. Gegründet wurde sie 2010 von der Technischen Universität Wien, Technischen Universität Graz und Montanuniversität Leoben. Seit 2025 gehören auch die Universität für Bodenkultur Wien, die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz und die Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck als assoziierte Mitglieder dazu.

Unter dem Motto „feel. tech. europe.“ arbeiten die Mitglieder eng zusammen, um in Forschung, Lehre und Hochschulpolitik mehr zu erreichen. Sie nutzen ihre gemeinsame Expertise, um ein starker Partner für Industrie und Wirtschaft zu sein. TU Austria steht für hochwertige Wissenschaft, wirtschaftliche Bedeutung und nachhaltige Entwicklung in Österreich.

Über TU9

TU9 ist eine Allianz der führenden Technischen Universitäten in Deutschland, dazu gehören: RWTH Aachen, Technische Universität Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, TU München und Universität Stuttgart.

Diese Universitäten tragen viel Verantwortung für die Innovationskraft von Gesellschaft und Wirtschaft. Sie arbeiten an wichtigen Zukunftsthemen wie Digitalisierung sowie Energie- und Nachhaltigkeitswende. Dabei verbinden sie Grundlagenforschung in Natur- und Ingenieurwissenschaften mit anwendungsorientierter Forschung. TU9-Universitäten sind weltweit bekannt für ihre hohe Forschungsqualität und exzellente Lehre. Sie bilden Spitzenkräfte für Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung aus, pflegen internationale Netzwerke und arbeiten eng mit der Wirtschaft zusammen. So sind sie ein zentraler Teil des Wissenschafts- und Innovationsstandortes Deutschland.

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