Krypto-Barometer Explodiert: Diese Trends Werden Dein Portfolio Revolutionieren!
Kommen Kryptowährungen bald im Alltag an oder bleiben sie nur ein spannendes Thema für Investoren? Die zweite Ausgabe des Krypto-Barometers vom Online Research Institut Marketagent zeigt: Obwohl es viel darüber in den Medien gibt und die Kurse zeitweise gestiegen sind, bleiben die meisten Österreicher*innen skeptisch. Das Vertrauen und die Bereitschaft zu investieren verändern sich nur langsam.
Wichtige Ergebnisse:
- Hypothetische Investition – klassische Anlagen sind beliebter als Kryptowährungen: Würden die Menschen 1 Million Euro anlegen, würden sie im Durchschnitt nur 9,7 % davon in Kryptowährungen stecken. Deutlich beliebter sind Immobilien mit 37,3 % und Gold mit 24,7 %.
- Vertrauen in Kryptowährungen bleibt niedrig: Nur 26,2 % haben eine positive Meinung zu Kryptowährungen, 40 % sehen sie negativ. Rund ein Drittel vertraut Bitcoin & Co. (35,4 %). Vor allem Männer und Jüngere sind offener.
- Wissen über Kryptowährungen wächst leicht: Die Zahl der Menschen, die ihr Wissen als gut einschätzen, ist von 31,8 % auf 35,3 % gestiegen. Trotzdem fühlen sich noch fast zwei Drittel schlecht informiert (64,7 %).
- Investitionsbereitschaft bleibt gleich: 43,9 % können sich vorstellen, in Kryptowährungen zu investieren. Besonders offen sind Männer (52,9 %) und die Generation Z (57,3 %). Zum Vergleich: In der Schweiz liegt die Bereitschaft bei 57 %.
- Bitcoin ist die bekannteste Kryptowährung: 78,8 % kennen Bitcoin, dahinter folgen Ethereum (32,9 %) und Dogecoin (21,2 %).
- Risiken werden stark gesehen: 65,2 % nennen hohe Kursschwankungen als Risiko, 61,7 % fürchten Betrug und Cyberkriminalität. Nur etwa 27,8 % glauben, dass Kryptowährungen langfristig als Zahlungsmittel genutzt werden.
- Nachteile überwiegen: Etwa die Hälfte der Befragten sieht mehr Nachteile als Vorteile bei Kryptowährungen (48 %), nur 22,9 % sehen mehr Vorteile.
In der zweiten Hälfte des Jahres 2025 gab es bei Kryptowährungen viele Schwankungen: Die Kurse stiegen, die EU diskutierte strengere Regeln und mehr große Firmen begannen, sie zu nutzen. Trotzdem hat sich das kaum in der allgemeinen Meinung der Bevölkerung gezeigt. Weder höhere Preise noch neue Technologien haben das Vertrauen oder die Akzeptanz deutlich erhöht. Das zeigt das Krypto-Barometer von Marketagent.
Immobilien und Gold bleiben Favoriten
Wenn die Österreicher*innen eine Million Euro zum Investieren hätten, würden sie nur knapp 10 % davon in Kryptowährungen stecken. 43 % würden gar kein Geld in Bitcoin & Co. stecken. Immobilien sowie Gold und andere Edelmetalle sind weiterhin viel beliebter. Kryptowährungen werden eher als Ergänzung gesehen und nicht als Hauptanlage.
Kryptowährungen: Meist Misstrauen
Nur etwas mehr als ein Viertel (26 %) finden Kryptowährungen gut, während 40 % kritisch sind. Beim Vertrauen ist es ähnlich: Nur 35 % sehen Bitcoin & Co. als vertrauenswürdig an. Männer und jüngere Menschen (Generation Z, Millennials) sind offener, doch insgesamt bleibt die Stimmung skeptisch. Ein großer Meinungswandel ist noch nicht zu sehen.
Wissen wächst langsam, Investitionsbereitschaft bleibt stabil
Etwas mehr Menschen schätzen ihr Wissen über Kryptowährungen inzwischen als gut ein (von 32 % auf 35 %). Trotzdem sagen fast zwei Drittel, dass sie sich schlecht auskennen (65 %). Am besten informiert fühlen sich Männer, jüngere Leute und Menschen mit mehr Geld. Trotz Skepsis können sich 44 % vorstellen, in Kryptowährungen zu investieren. Besonders Männer (53 %) und die Generation Z (57 %) sind dazu bereit. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es 57 %.
Fazit: Weiterhin vorsichtig und skeptisch
Die Zurückhaltung ist verständlich, weil viele Gefahren gesehen werden: 65 % der Befragten finden Kryptowährungen wegen starker Kursschwankungen riskant. 62 % befürchten Betrug oder Cyberkriminalität, und 60 % haben Sorgen, wichtige Zugangsdaten zu verlieren. Auf der positiven Seite sehen 43 %, dass Kryptowährungen unabhängiger von Banken sind. Aber nur 28 % meinen, sie werden langfristig als Zahlungsmittel genutzt werden.
Insgesamt überwiegt die Skepsis: 48 % sehen mehr Nachteile als Vorteile bei Bitcoin & Co., nur 23 % sehen die Vorteile als größer an. 29 % finden das Verhältnis ausgeglichen.
„Kryptowährungen haben sich 2025 weiter professionalisiert, in den Köpfen der Österreicherinnen und Österreicher kommt diese Entwicklung jedoch nur bedingt an. Zwar wächst das Wissen langsam, doch Vertrauen und Akzeptanz bleiben auf niedrigem Niveau. Bitcoin & Co. sind weiterhin eher Spekulationsobjekt als Alltagsinvestment
“, fasst Thomas Schwabl, Gründer und Geschäftsführer von Marketagent, zusammen.