Diese bahnbrechenden Zukunftspläne bis 2030 enthüllt das BMLUK – jetzt staunen! | brandaktuell

Diese bahnbrechenden Zukunftspläne bis 2030 enthüllt das BMLUK – jetzt staunen!

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Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) startet ein neues Programm für Forschung und Entwicklung von 2026 bis 2030. Damit soll die Forschung verbessert werden, damit politische Entscheidungen gut informiert sind und Lösungen für den Alltag gefunden werden können. Bundesminister Norbert Totschnig stellte das Programm gemeinsam mit Eva Schulev-Steindl, der Rektorin der Universität für Bodenkultur Wien, vor.

Bundesminister Norbert Totschnig: „Fundierte Forschungsergebnisse sind wichtige Grundlagen für politische und wirtschaftliche Entscheidungen. Die Forschung liefert das Wissen, das wir brauchen, um in Zeiten des Wandels in der Praxis richtig zu handeln. Mit dem Programm für Forschung und Entwicklung 2026–2030 gestalten wir unsere Zukunft von der Landwirtschaft bis zum Umweltschutz aktiv und vorausschauend.“

Eva Schulev-Steindl, Rektorin BOKU University: „Wir von der BOKU begrüßen die Unterstützung der Forschung von Seiten des BMLUK sehr. Mit dem Forschungsprogramm wird ein wichtiger Impuls für neue Projekte gegeben. Wissenschaftlich erarbeitete Lösungen finden damit ihren Weg in die praktische Anwendung.“

Wissenschaft für die Praxis und Politik
Das Forschungsprogramm wurde gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern entwickelt. Es nennt wichtige Themen und Bereiche, an denen bis 2030 geforscht wird. Ziel ist es, neues Wissen zu sammeln, bestehendes Wissen besser zu nutzen, Innovationen zu fördern und praktische Umsetzung zu unterstützen. Die Erkenntnisse sollen direkt dort helfen, wo sie gebraucht werden – zum Beispiel in Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz sowie regionaler Entwicklung.

Wichtige Schwerpunkte
Das Programm konzentriert sich auf mehrere wichtige Bereiche. Dazu gehören Forschung zu Veränderungen in der Gesellschaft und Umwelt, die Nutzung verschiedener Forschungsarten, der Einsatz neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz und Automatisierung sowie die Lösung von Konflikten zwischen Klima-, Natur- und Wirtschaftsinteressen. Ein wichtiger Teil ist auch die bessere Kommunikation, damit Forschungsergebnisse schnell in der Praxis angewendet werden können.

Acht zentrale Themen bis 2030
Das Programm deckt viele wichtige Themen ab, zu denen das BMLUK Verantwortung trägt. Diese sind: Klima und Stoffkreisläufe, Menschen und Regionen, Biodiversität und Lebensräume, Wald und Bioökonomie, nachhaltige und tiergerechte Nutztiersysteme, Kulturpflanzen, Wasser und Boden, Lebensmittel und Ernährung sowie Naturgefahren und Schutz.

Ressortforschung als wichtiger Beitrag
Das BMLUK engagiert sich mit eigenen Forschungseinrichtungen, Aufträgen an externe Institute und Teilnahme an nationalen und internationalen Programmen. Die Ressortforschung unterstützt politische Entscheidungen und ist besonders praxisnah, weil sie Probleme direkt aus der Realität aufgreift und verschiedene Fachbereiche verbindet.

Ein Beispiel für erfolgreiche Ressortforschung:
Die Rettung der heimischen Esche zeigt, wie Forschung wirken kann. Früher war die Esche nach der Buche der zweithäufigste Laubbaum in Österreich. Doch durch eine Krankheit, das Eschentriebsterben, sind rund 30 Millionen Bäume abgestorben. Zusammen mit dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) konnten resistente Eschen entdeckt und vermehrt werden. Schon mehr als 4.000 resistente junge Bäume sind nachgezogen worden. Nun soll die Vermehrung dieser widerstandsfähigen Eschen mit großen Saatgutplantagen ausgeweitet werden, um die Esche langfristig zu schützen und zu erhalten.

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