Wiener Gesundheitsförderung – WiG feiert Jubiläum: Seit 15 Jahren für ein gesundes Leben in einer gesunden Stadt | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Wiener Gesundheitsförderung – WiG feiert Jubiläum: Seit 15 Jahren für ein gesundes Leben in einer gesunden Stadt

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„Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.“ Dieser oft zitierte Satz aus der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung von 1986 – in Wien ist er seit 15 Jahren gelebte Praxis. Seit 2009 steht die Wiener Gesundheitsförderung – WiG dafür, den Menschen in Wien hilfreiche und alltagstaugliche Tipps für einen gesünderen Lebensstil an die Hand zu geben und unser aller Lebenswelten so gesund wie möglich zu gestalten. Für Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, ist das Besondere an der Wiener Gesundheitspolitik, „dass sie sich nicht nur auf das Behandeln von Krankheiten reduziert, sondern auch einen starken Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung legt. Die Wiener Gesundheitsförderung – WiG leistet einen wesentlichen Beitrag, um dieses Ziel zu erreichen. In diesem Sinne freue ich mich auf die weitere Zukunft, die wir auch weiterhin gemeinsam für ein gesundes Wien gestalten.“

Jahr für Jahr setzt die Wiener Gesundheitsförderung – WiG eine Vielzahl an Aktivitäten für sehr viele Menschen in Wien um: Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer im Erwerbsalter, Menschen in der Pension, kranke Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, sozial Benachteiligte, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Bewohner*innen von Gemeindebauten, arbeitslose Menschen … Ob in Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Senior*inneneinrichtungen oder im öffentlichen Raum, im Grätzel oder im Bezirk – Gesundheitsförderung wird in Wien sichtbarer und für die Menschen in der Stadt erlebbarer. „Bei allen Aktivitäten,“ und das ist Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung besonders wichtig, „verlieren wir eines nicht aus dem Blickfeld: Wir machen das vor allem für jene Menschen, die es grundsätzlich schon nicht leicht haben im Leben.“

Gesundheitsförderung kann nicht „verordnet“ werden, sie gelingt nur mit der Unterstützung zahlreicher Kooperations- und Umsetzungspartner*innen. Und mit dem Engagement von vielen Menschen, die wiederum mit Menschen arbeiten. Die Elementarpädagogin etwa, die mit den Kindern die Geschichten vom kleinen Drachen WiNKi liest und bespricht – sie transportiert Ernährungswissen an die Kleinsten. Die Nordic-Walking-Trainerin einer Bewegten Apotheke – sie vermittelt den Teilnehmer*innen, dass Bewegung in der Gruppe guttut und Spaß macht und oftmals neue soziale Kontakte ermöglicht. Oder auch der Sozialarbeiter im Jugendzentrum – er bestärkt die Jugendlichen bei ihrer Auseinandersetzung mit jenen Gesundheitsthemen, die für sie wirklich wichtig sind. Daraus sind schon Gesundheitsraps, Spiele, Sketches und viele schmackhaft-gesunde Snacks entstanden, die bei den Jugendgesundheitskonferenzen für Furore gesorgt haben.

Für ein gesundes Leben in einer gesunden Stadt

Die Aktivitäten und Projekte der Wiener Gesundheitsförderung – WiG reichen vom Wiener Schulfruchtprogramm mit wöchentlichen Obstlieferungen, Verkostungen in den Schulklassen und Ausflügen auf Bauernhöfe, über intergenerative Projekte für Klein & Groß mit regelmäßigen generationenübergreifenden Einheiten bis hin zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Gerade hinsichtlich der gesunden Lebenswelten kommt den wienweiten Netzwerken wie dem Netzwerk Gesund im Wiener Kindergarten, dem Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen (WieNGS) oder der Wiener Allianz für Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen eine große Bedeutung zu.

Die Themenschwerpunkte der Wiener Gesundheitsförderung – WiG – Ernährung, Bewegung und Seelische Gesundheit – werden bei zahlreichen Veranstaltungen in ganz Wien über die WiG Life Lounge spielerisch vermittelt, ebenso wie bei „Gesundheit erleben – einfach mitmachen!“, einer Veranstaltungsreihe im öffentlichen Raum im Rahmen des Programms „Gesunde Bezirke“.

Apropos: Bereits seit 2010 wird dieses regionale Gesundheitsförderungsprogramm umgesetzt – eine echte Herausforderung in einer Großstadt wie Wien. Ausgehend von ursprünglich fünf Wiener Bezirken sind es aktuell bereits stolze 19 Programm-Bezirke, in denen auch Gesunde Initiativen – von Privatpersonen oder Organisationen – unterstützt werden. Mittlerweile gilt das Programm „Gesunde Bezirke“ als Best Practice-Modell für urbane Gesundheitsförderung – im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus.

Die Hotline für Essstörungen – 0800 20 11 20 ist in der Wiener Gesundheitsförderung – WiG ebenso zu Hause wie die Selbsthilfe-Unterstützungsstelle SUS Wien.

„Gesundheitsförderung ist ein Thema, das mich persönlich schon sehr lange begleitet und bewegt. Umso größer ist meine Freude, dass die WiG sich in den letzten 15 Jahren so unglaublich entwickelt hat“, freut sich Dennis Beck und schließt gleich noch einen Wunsch an: „Mögen sich alle Verantwortlichen und Umsetzer*innen innerhalb und außerhalb des Gesundheitsbereichs weiterhin so kompetent, so engagiert und mit so viel Leidenschaft für Gesundheitsförderung einsetzen – für ein gesundes Leben in einer gesunden Stadt Wien.“

Die gesamte Angebots-, Informations- und Beratungspalette der Wiener Gesundheitsförderung – WiG ist – übersichtlich und zielgruppenorientiert aufbereitet – auf der Website wig.or.at abgebildet.

Über die Wiener Gesundheitsförderung – WiG
Die Wiener Gesundheitsförderung – WiG ist eine gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Wien und die Kompetenzstelle für Gesundheitsförderung in Wien und wesentlicher Teil einer umfassenden Public Health-Strategie der Stadt Wien. Neben der Umsetzung eigener Projekte fördert die WiG auch Gesundheitsförderungsprojekte und Initiativen, die wesentlich zu einem gesunden bzw. gesünderen Leben für alle in Wien lebenden Menschen beitragen. Ziel ist es, einen Beitrag zur Chancengleichheit für ein gesundes bzw. gesünderes Leben zu leisten. Zusätzlich sollen gesundheitliche Benachteiligungen auf Grund von sozialem Status, Geschlecht oder Migrationshintergrund ausgeglichen werden. Mehr Infos unter wig.or.at

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