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Lehner: Wir müssen Opt-Out überdenken dürfen

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„Opt-Out bei Elga darf nicht unantastbar sein. Wir müssen es überdenken und diskutieren dürfen. Die digitale Transformation wird nur dann funktionieren, wenn wir sie konsequent, mutig und nachhaltig durchführen“, erklärt Peter Lehner, SVS-Obmann und Co-Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger in der aktuellen Debatte zum Opt-Out in der elektronischen Gesundheitsakte Elga. „Die digitale Transformation ist die Voraussetzung für ein modernes, effizientes und zukunftsorientiertes Gesundheitssystem, das auch künftig finanzierbar bleibt. Halbe Lösungen werden die Effizienzen nicht heben“, unterstreicht Lehner und betont: „Datenschutz steht in absolut keinem Widerspruch dazu, sondern Datenschutz ist unantastbar.“ 

„Es ist unethisch die neuen Technologien und Daten nicht zu nutzen – das gilt sowohl für das System, die Gesellschaft als auch den Einzelnen. Ein Opt-Out kann künftig die Versorgung des Einzelnen gefährden, wenn entscheidende Informationen nicht verfügbar sind“, erläutert Lehner. „Je vollständiger und besser die Daten sind, desto mehr Nutzen schaffen sie – in der Wissenschaft wie in der Behandlung des Patienten“, so der Co-Vorsitzende, der betont, dass mit einer „konsequenten Datenerhebung und Datennutzung“ die für das System „dringend notwendige Transparenz“ geschaffen werden kann. 

 

 

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