Aviso: Anpfiff für die Wiederbelebung am 22. November! Rotes Kreuz gastiert mit Reanimationstraining in der ÖFB Frauen-Akademie | brandaktuell

Aviso: Anpfiff für die Wiederbelebung am 22. November! Rotes Kreuz gastiert mit Reanimationstraining in der ÖFB Frauen-Akademie

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Wer den Namen Christian Eriksen hört, hat schreckliche Bilder vor Augen: Am 12. Juni 2021 brach der dänische Teamspieler im EM-Duell mit Finnland leblos auf dem Rasen zusammen. Sofort wurden Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet, der damals 29-Jährige konnte dank Herzdruckmassage sowie dem Einsatz eines Defibrillators erfolgreich reanimiert werden. Heute spielt der zweifache Familienvater bei Manchester United und weiterhin im dänischen Nationalteam.   

Atem-Kreislaufstillstand: Jede Sekunde zählt
Der Vorfall zeigt: Bei einem Atem-Kreislaufstillstand zählt jede Sekunde. Gerade Hochleistungsportler:innen, deren Körper starken Belastungen ausgesetzt sind, müssen mit dem Risiko umgehen können. Auch die ÖFB Frauen-Akademie nimmt das Thema sehr ernst und legt deswegen mit 45 Spielerinnen am 22. November (15 Uhr) eine besondere Trainingseinheit ein: Im Sportzentrum Niederösterreich wird ausnahmsweise nicht mit dem Ball gearbeitet, sondern mit Profis vom Österreichischen Roten Kreuz und vom Jugendrotkreuz – bei einem speziellen Reanimations-Training mit 20 Puppen, 10 Lehrbeauftragten und 5 Defibrillatoren. 

Wann: 22. November, um 15 Uhr

Wo: Sportzentrum Niederösterreich, Dr.-Adolf-Schärf-Straße 25, 3100 St. Pölten 

„Fußball ist heutzutage mehr als nur das Spiel mit dem Ball. Zur Profi-Ausbildung gehört auch fundiertes Wissen über den Körper und die Gesundheit. Die Spielerinnen sollen nicht nur wissen, wo das Tor steht, sondern auch bei einem Atem-Kreislaufstillstand keine Sekunde zögern, um richtig zu handeln und ein Leben zu retten“, erklärt Peter Grechtshammer, Gesamtleiter der ÖFB Frauen-Akademie.  

Rotkreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig ergänzt: „Notfälle wie ein Atem-Kreislaufstillstand können immer und überall passieren. Entscheidend ist, schnell und richtig zu reagieren. Wir freuen uns, dass wir dem ÖFB helfen können, die Spielerinnen für diese Notsituationen zu coachen.“ 

Medienvertreter:innen sind zur Berichterstattung vor Ort herzlich willkommen, es besteht die Möglichkeit zu Interviews u.a. mit Peter Grechtshammer, Gesamtleiter der ÖFB Frauen-Akademie sowie mit Erste-Hilfe-Expert:innen des Roten Kreuzes. 

First Responder: Ersthelfer:innen in der Nachbarschaft

Das Rote Kreuz betreibt im Großteil Österreichs ein System von Ersthelfer:innen, die bei medizinischen Notfällen parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden, wenn in ihrer Nachbarschaft Hilfe benötigt wird – die First Responder. First Responder sind voll ausgebildete Rotkreuz-Mitarbeiter:innen, die auch außerhalb ihrer Dienstzeit bereit sind, zu helfen und in Notfällen parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden.  

Team Österreich Lebensretter werden!

Team Österreich Lebensretter sind eine gemeinsame Initiative des Österreichischen Roten Kreuzes und Hitradio Ö3 und überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, denn jede Minute zählt! Hat eine Person in unmittelbarer Nähe einen Atem-Kreislaufstillstand, werden die Lebensretter:innen per App alarmiert und können sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.

Alle, die über 18 Jahre alt sind und in letzter Zeit einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben, können sich unter www.teamoesterreich.at registrieren und zum Team Österreich Lebensretter werden.  

Erste-Hilfe-Wissen regelmäßig auffrischen

Das Rote Kreuz empfiehlt, spätestens alle vier Jahre das Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen. Möglichkeiten zur Aus- und Fortbildung gibt es viele: Vom Grund-, Auffrischungs- oder Führerscheinkurs hin zu spezifischen Kursen wie „Kindernotfälle“. Kurze Videos und Beiträge auf den Online-Kanälen informieren über die Hausapotheke oder betriebliche Ersthelfer:innen. 

Jetzt gleich den nächsten Kurs in Ihrer Nähe finden: www.roteskreuz.at/aktuelle-kurse

Erste-Hilfe-Videos: www.roteskreuz.at/erste-hilfe-videos 

Fotos Österreichisches Rotes Kreuz: Hier klicken

Fotos ÖFB: Hier klicken (Credit: ÖFB/Hamidovic)

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