SPÖ Hietzing – Bezirksvertretung: Dauerbrenner Beschleunigung des 60ers
Friedrich/Höckner: „Wir konnten bei der gestrigen Sitzung der Hietzinger Bezirksvertretung einen großen Bogen über die Themenfelder öffentlicher Verkehr, Umwelt/Klima bis zu einer Resolution für einen unabhängigen ORF spannen. Weiters haben wir einen „Europa-Garten“ und zusätzliche Kiss&Ride-Zonen beantragt.“
Beschleunigung des 60ers und zusätzliche Kiss&Ride Zonen
Die gute Nachricht ist, die neuen Flexity-Straßenbahnen kommen beim 60er immer stärker zum Einsatz und tragen dadurch zur Beschleunigung dieser wichtigen Linie bei. Die schlechte Nachricht ist, die Beschleunigung wird leider immer wieder durch falsch geparkte Fahrzeuge gebremst. „Wir wollen diese Schwachstellen, wie beispielsweise ‚schlecht‘ geparkte Fahrzeuge, aufdecken und haben einen entsprechenden Antrag gestellt. Leider fiel dieser Antrag aufgrund der Mehrheitsverhältnisse den taktischen Spielereien der ÖVP Hietzing zum Opfer. Nichtsdestoweniger sind wir davon überzeugt, dass durch dichtere Intervalle dem öffentlichen Verkehr Vorrang eingeräumt werden muss,“ stellt SPÖ-Klubobmann Marcel Höckner klar.
Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, daher wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, gefahrlos, zu Fuß in die Schule gehen können. Auch die Vorbereitung auf die selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr spielt hier eine wichtige Rolle. „Aus unterschiedlichen Gründen bringen dennoch viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule. Eine Antwort auf das tägliche Chaos vor der Schule sind unserer Meinung nach Kiss&Ride-Zonen. Diese sollten aber nach Möglichkeit in einem größeren Umkreis um die jeweilige Schule errichtet werden. Dadurch würde sich der Stau vor der Schule auflösen und die Kinder können einen Teil des Weges zu Fuß gehen“, hält Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Matthias Friedrich fest.
„Wir beschäftigen uns bereits seit vielen Jahren mit dem Thema ‚sichere Schulwege‘. Da sind Kiss&Ride-Zonen nur ein Hebel. Eine andere Möglichkeit sind sogenannte Sammelpunkte, bei denen sich Kinder treffen und dann gemeinsam den restlichen Schulweg zurücklegen. Jedoch war es bis jetzt noch nicht möglich, eine Mehrheit im Bezirksparlament dafür zu finden“, ergänzt SP-Klubobmann Marcel Höckner die Vorteile dieser Maßnahme.
Klimaschutz: PV-Anlagen und Entsiegelung
Parkplätze mit PV-Anlagen zu „überdachen“ hat zwei Vorteile. Erstens wird kostenloser „grüner“ Strom produziert, und zweitens dienen die PV-Flächen als Schattenspender. Natürlich könnte gleichzeitig das e-Auto aufgeladen werden. Matthias Friedrich meint dazu: „Aus unserer Sicht würde sich der Parkplatz vor Schönbrunn dafür eignen. Der so produzierte Strom soll dann ins Netz eingespeist werden.“
Entsiegelungen spielen in der Klimamusterstadt Wien eine wichtige Rolle. „Wir haben daher entsprechend diesem Motto im Kreuzungsbereich Melchartgasse/Opitzgasse eine Entsiegelung beantragt. Je nach Möglichkeit und Untergrundbeschaffenheit hätten wir hier gerne einen großen Baum gepflanzt. Diese Maßnahme wird in der Mobilitätskommission geprüft“, erklärt die stellvertretende Klubobfrau Katharina Mayer-Egerer.
Bekenntnis zu einem unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich
Dieses Bekenntnis der Hietzinger Bezirksvertretung beinhaltet einerseits die unabhängige Programmgestaltung und andererseits ein Finanzierungsmodell, welches die Eigenständigkeit des österreichischen Rundfunks sichert und es dem ORF ermöglicht, seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen.
„Insbesondere für Hietzing spielt der ORF nicht nur als Rundfunkanstalt, sondern mit dem ORF-Zentrum am Küniglberg auch als einer der größten Arbeitgeber im Bezirk eine wichtige Rolle. Daher ist es für die Hietzinger Bezirksvertretung wichtig, dass der ORF am Standort Küniglberg bestehen bleibt und seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag wahrnehmen kann“, freut sich Klubobmann Marcel Höckner über die einstimmig angenommene Resolution.
Öffentliches Sportangebot verbreitern
Wichtig für einen lebenswerten Bezirk ist ein vielfältiges Freizeitangebot. „Daher haben wir die Prüfung einer Örtlichkeit für eine BMX-Bahn bzw. einen natürlichen Fahrradparcours beantragt. Für Jugendliche, die gerne skaten, haben wir ein gutes Angebot mit den Plätzen in Auhof und im Hugo-Pepper-Park am Ende der Wolkersbergenstraße. Beim Radfahren besteht unserer Ansicht nach noch Nachholbedarf“, meint der stellvertretende Bezirksvorsteher Matthias Friedrich zum lokalen Sportangebot.
„Zusätzlich haben wir auch Anträge für neue öffentliche Sport- u. Freizeitflächen gestellt. Diese wurden der Kommission für Bildung, Kultur und Sport zur Prüfung zugewiesen“, ergänzt der Hietzinger Klubvorsitzende Marcel Höckner abschließend.
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