NEOS zu Anderl: Auch die Kammern müssen einen Beitrag zur Entlastung leisten | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

NEOS zu Anderl: Auch die Kammern müssen einen Beitrag zur Entlastung leisten

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„Genauso wie die Wirtschaftskammer sich weigert, ihren Beitrag zur Entlastung der Unternehmerinnen und Unternehmern zu leisten und in der Krise auf einen Teil ihrer Einnahmen zu verzichten, verweigert auch die Arbeiterkammer jeden Beitrag zur Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagt NEOS-Wirtschafts- und Sozialsprecher Gerald Loacker zur ORF-Pressestunde mit AK-Präsidentin Anderl. „Würde die Arbeiterkammer ihren Beitragssatz von 0,5% auf 0,4% senken, wären die Arbeiter und Angestellten in Österreich auf einen Schlag mit mehr als 100 Millionen Euro entlastet – und die AK hätte noch immer mehr Einnahmen als im Jahr 2016. Stattdessen bunkert die Kammer jährlich 40 Millionen Euro an Überschüssen ein. Davon haben die Menschen, die nicht wissen, wie sie finanziell über die Runden kommen sollen, nichts.“ 

Politik der 80er-Jahre 
Aber auch sonst habe Anderl die Zeichen der Zeit offenbar nicht erkannt, so Loacker. „Der Arbeitskräftemangel ist in allen Branchen massiv. Und das einzige, was der Arbeiterkammerpräsidentin dazu als Antwort einfällt, ist ,Arbeitszeitverkürzung'?? Was vielleicht in den 1980er-Jahren bei starken Produktivitätssteigerungen vertretbar war, ist in einer Phase, in der Österreich zunehmend an Produktivität verliert, geradezu verantwortungslos.“ 

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