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Energie – LH Kaiser fordert: Keine Erhöhung der Netztarife

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Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser wehrt sich für die Bevölkerung gegen eine seitens des Bundes geplante Erhöhung der Strom-Netztarife mit 1. Jänner! Die Stromkostengrenze des Bundes deckelt zwar ab 1. Dezember den Strompreis für Endkundinnen und -kunden bis zu einer Verbrauchsgrenze von 2900 kWh. Doch nun droht mit den neuen Verordnungen der E-Control für die Netzkosten eine neue finanzielle Mehrbelastung der Haushalte. 

   „Das Bundesland Kärnten ist aufgrund seiner geographischen Lage ohnehin mit sehr hohen Netzkosten belastet. Die nunmehr vom Bund geplante Erhöhung von 24 Prozent bedeutet für einen Kärntner Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh Mehrkosten von rund 87 Euro. Damit würde die Entlastung, die die Stromkostengrenze bringen soll, fast zur Gänze verpuffen“, macht Kaiser aufmerksam. Der Landeshauptmann fordert, dass nicht die einzelne Konsumentin und der einzelne Konsument, sondern der Bund die Mehrkosten übernehmen soll. Und er kündigt an, das Problem bei der Landeshauptleutekonferenz kommenden Freitag in Wien zu thematisieren. „Die Mehrkosten für einen sicheren Netzbetrieb können nicht einfach auf die österreichischen Haushalte überwälzt werden. Das ist den Menschen in der aktuellen Situation nicht zumutbar“, betont Kaiser.

   Auf Initiative von Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig sei die Frage der Netztariferhöhung bereits bei der jüngsten Finanzreferentenkonferenz besprochen worden. Alle Ländervertreter waren sich darin einig und fordern Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Finanzminister Magnus Brunner dazu auf, von der geplanten Erhöhung der Netzgebühren abzusehen.

   Einmal mehr spricht sich Kaiser in diesem Zusammenhang für einen österreichweit einheitlichen Netztarif aus: „Die derzeitige Regelung mit den regionalen Unterschieden bei den Netztarifen stellt eine Ungleichbehandlung der Kundinnen und Kunden dar. Ein Netztarif für ganz Österreich würde alle Menschen gleich behandeln, ist also eine Frage der Fairness und der Solidarität“, betont Kaiser und verweist auf österreichweit einheitliche Preise in anderen Bereichen, angefangen von der Autobahnmaut bis zu den Postgebühren.

(Schluss)

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