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Gipfeltreffen von TU9 und TU Austria

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Wien/Graz/Leoben (OTS) – Die TU Austria und TU9 repräsentieren die führenden Universitäten in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften in Österreich und Deutschland. Ihre Ziele und Herausforderungen sind ähnlich, eine Vernetzung dieser Top-Allianzen lag deshalb nahe. Die Zusammenarbeit wurde bereits im Juni 2015 begründet und seither erfolgreich fortgesetzt. Um den Dialog weiterzuführen, erfolgte nun ein neuerlicher intensiver Austausch beider Vorstände.

Auf Einladung des amtierenden Präsidenten der TU Austria, Montanuniversitätsrektor Wilfried Eichlseder, waren TU9-Präsident Wolfram Ressel von der Universität Stuttgart, TU9-Vizepräsident Volker Epping von der Leibniz Universität Hannover zu Gast in Wien.

Gemeinsam mit den TU Austria-Rektor*innen Sabine Seidler (TU Wien), Harald Kainz (TU Graz) und Wilfried Eichlseder (Montanuniversität Leoben) sowie TU Austria Generalsekretärin Elke Standeker erörterten die TU9-Präsidenten und Rektoren bei diesem Arbeitstreffen Themen wie die derzeitige geopolitische Lage mit ihren Auswirkungen auf den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Europa, Internationalisierungsstrategien und Europäische Universitätsnetzwerke, Erfahrungen zu Kooperationen und nicht zuletzt auch die rückläufigen Zahlen bei den Studienanfänger*innen in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern.

Gemeinsame Perspektiven

„Der Austausch mit den Kolleg*innen von TU Austria ist für uns ein sehr wertvoller, da wir mit ihnen über Ländergrenzen hinweg gemeinsame Themen und Ziele diskutieren können“, so Prof. Wolfram Ressel, TU9-Präsident und Rektor der Universität Stuttgart. „Neben internationalen Themen wie der derzeitigen politischen Situation in Europa und dem Krieg in der Ukraine ist für uns natürlich die Weiterentwicklung der Lehre ein wichtiger Diskussionspunkt. Gerade mit Blick auf die Innovationsfähigkeit beider Länder und im Hinblick auf die Bewältigung der globalen Herausforderungen spielen die Technischen Universitäten eine herausragende Rolle. Eine wichtige Grundlage für die Bewältigung aller anstehenden Aufgaben ist ein solides und zukunftsfähiges Studium, vor allem in den MINT-Fächern“, so der TU9-Präsident.

„Die Herausforderungen unserer Gesellschaft sind von globaler Natur. Auch wenn wir die Lösungsansätze regional erarbeiten, so müssen wir diese auf die gesamte Welt hochskalieren, was wiederum die internationale Zusammenarbeit erfordert. Der regelmäßige Diskurs von TU9 und TU Austria ist ein wichtiger Schritt dazu“, resümiert TU Austria Präsident Wilfried Eichlseder.

Über „TU9“

TU9 ist die Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland: RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, TU München, Universität Stuttgart. Die TU9-Universitäten stellen rund zehn Prozent aller deutschen Studierenden und über die Hälfte aller Ingenieurwissenschafts-AbsolventInnen.

TU Austria

Die drei Technischen Universitäten Österreichs, die Technische Universität Wien, die Technische Universität Graz und die Montanuniversität Leoben, haben 2010 den Verein TU Austria gegründet. Unter ihrem Dach vereint die TU Austria mehr als 43.000 Studierende, 5.300 Graduierte jährlich sowie mehr als 10.000 Mitarbeitende.

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