SPÖ-Silvan ad ÖGK: „Einheitliche Leistungen sind ähnliches Märchen wie die Patientenmilliarde“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

SPÖ-Silvan ad ÖGK: „Einheitliche Leistungen sind ähnliches Märchen wie die Patientenmilliarde“

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Wien (OTS/SK) – In der ORF-Sendung „Bürgeranwalt“ thematisierte Volksanwalt Bernhard Achitz die ungleiche Behandlung von Patient*innen. Während für Patient*innen mit einer seltenen Stoffwechselkrankheit in einigen Bundesländern eine Heimtherapie genehmigt wird, ist das in anderen Bundesländern nicht der Fall. Für den SPÖ-Nationalratsabgeordneten und Volksanwaltschaftssprecher seiner Partei, Rudolf Silvan, ist dies „ein weiteres Beispiel für die missglückte Kassenfusion, denn von den versprochenen einheitlichen Leistungen für alle Patient*innen ist man genauso weit entfernt, wie von der Einsparung der von Sebastian Kurz propagierten Patientenmilliarde. Im Gegenteil, eine parlamentarische Anfrage hat ergeben, dass der Personalaufwand im ersten Jahr der Kassenfusion um 67 Millionen Euro gestiegen ist.“ ****

Das Beispiel aus der Sendung Bürgeranwalt ist nur eines von vielen, wo Patient*innen trotz Kassenfusion mit unterschiedlichen Leistungen leben müssen. „Die versprochene Leistungsharmonisierung am oberen Niveau war offensichtlich nur ein türkiser Marketing-Gag von Kurz und seinen Prätorianern. Das eigentliche Ziel der Kassenfusion war, die gut arbeitenden Gebietskrankenkassen zu zerschlagen, um die Mehrheit an sich reißen zu können“, ist sich Volksanwaltschaftssprecher Silvan sicher.

Österreichs Arbeitnehmer*innen und Pensionist*innen kommen für den überwiegenden Teil der Krankenversicherungsbeiträge auf. Millionen dieser Gelder der Versicherten werden jedoch jährlich dem Gesundheitssystem entnommen und in die Finanzierung privater Krankenanstalten gepumpt. „Daher kann und will ich nicht glauben, dass für eine Angleichung der Kassenleistungen auf höchstem Niveau kein Geld vorhanden sein soll“, so Silvan. „Die Leidtragenden dieser türkisen Umfärbungsaktion sind die Patient*innen, wie Volksanwalt Bernhard Achitz aufgezeigt hat.“ (Schluss) wf/ls

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