Bundesjugendvertretung zu Ferienbeginn: Vorbereitungen für sicheren Schulstart im Herbst notwendig!
Wien (OTS) – Zum Ferienbeginn macht die Bundesjugendvertretung (BJV) darauf aufmerksam, dass es auch im Sommer weiterhin Sicherheitskonzepte und Testangebote braucht: „Viele Menschen sind noch ungeimpft und daher ungeschützt vor dem Coronavirus, insbesondere Kinder und Jugendliche. Es muss daher weiter Anstrengungen geben, diese Gruppe zu schützen“, betont BJV-Vorsitzender Julian Christian.
„Als Interessenvertretung von jungen Menschen stehen wir ganz klar hinter dem Konzept von breitenwirksamen, niederschwelligen Testungen, um weitere Öffnungsschritte für Kinder und Jugendliche sicher zu gestalten“, so Christian.
Insbesondere brauche es Vorkehrungen für den Bildungsbereich:
„Schul- und Kindergartenschließungen gilt es im Herbst unbedingt zu vermeiden, da sie sich enorm negativ auf Kinder und Familien auswirken. Schon jetzt haben SchülerInnen mit Bildungsdefiziten durch das Distance Learning zu kämpfen und auch die negativen psychosozialen Folgen sind stark gestiegen“, so BJV-Vorsitzender Sabir Ansari.
Der Vorsitzende spricht sich für die Planung einer umfassenden Teststrategie für Schulen und Kindergärten aus: „Wir brauchen österreichweit sichere Tests, damit Schulen und Kindergärten in gewohnter Form aufrecht erhalten können. Es müssen jetzt Schritte gesetzt werden, um eine gute Testinfrastruktur herzustellen. Insbesondere sprechen wir uns für die Bereitstellung von kinderfreundlichen PCR-Tests an Kindergärten und Schulen in allen Bundesländern aus.“
Darüber hinaus brauche es Vorkehrungen wie zusätzliches Personal und die Organisation externer Räumlichkeiten, falls Schulklassen wieder aufgeteilt werden sollten. Außerdem sollten weitere Maßnahmen geprüft werden, beispielsweise die Ausstattung von Klassenzimmern mit Luftfiltern. „Der Sommer muss zur Vorbereitung genutzt werden, damit den SchülerInnen ein guter Schulstart ermöglicht werden kann. Distance Learning darf nur das letzte Mittel in der Coronavirus-Pandemie sein“, so Ansari.
„Einerseits muss allen Jugendlichen, die wollen, schnell ein Impftermin ermöglicht werden und das unabhängig von ihrem Wohnort. Andererseits braucht es bei allen Öffnungsschritten und Lockerungen besondere Rücksichtnahme auf jene Kinder und Jugendlichen, die nicht geimpft werden können. Sie dürfen im Herbst nicht die Leidtragenden sein“, so Christian abschließend.