Kinderfreunde: Nein zum Schulgeld über die Hintertür
Wien (OTS) – „Die Digitalisierungspläne der Bundesregierung für die Schulen sind nichts anderes als die Einführung eines Schulgelds über die Hintertür“, so Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Kinderfreunde. Er spricht damit den Selbstbehalt für Laptops in Höhe von 25% des Kaufpreises an. Gerade in der Pandemie könne das für viele Familien ein unerschwinglicher Betrag werden.
„In der Ära Kreisky konnten wir mit der Schulbuchaktion soziale Unterschiede im Schulwesen abfedern – es ist sicher der falsche Weg, derartige Hürden über die Hintertür wieder aufzubauen“, so Oxonitsch weiter. Viel mehr brauche es jetzt eine Verstärkung der kostenlosen Angebote für Schülerinnen und Schüler, die in diesem herausfordernden Schuljahr den Anschluss verloren haben: „Es geht genau um das Gegenteil von dem, was die Regierung gerade macht: Jetzt müssen die Lücken geschlossen werden, statt neue Barrieren für finanziell benachteiligte Familien zu errichten. Wenn es Schul-Laptops geben soll, dann müssen diese für alle Kinder kostenlos zur Verfügung stehen, daran führt kein Weg vorbei“, fordert Oxonitsch abschließend.
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