Frauenpower beim CFA Society Austria Prize 2020/21
Wien (OTS) – Die CFA Society Austria prämiert jährlich herausragende akademische Arbeiten zu dem Thema „Investments, Banking and Finance“. Julia Jelemensky, Alumna des Master-Studiengangs „Quantitative Asset and Risk Management“ an der Fachhochschule des BFI Wien, setzte sich beim CFA Society Austria Prize 2020/21 als erste weibliche Gewinnerin, seit der Preis 2008 erstmalig ausgeschrieben wurde, gegen ihre männlichen Kollegen durch.
Am 26. Februar 2021 vergab die Vereinigung der österreichischen Investmentanalystinnen und -analysten, CFA Society Austria, bereits zum zwölften Mal den CFA Society Austria Prize. Prämiert wurden Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen zu dem Themenbereich „Investments, Banking and Finance“. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Preisverleihung dieses Jahr virtuell statt.
Absolventin Julia Jelemensky holt 1. Platz
Die Bank- und Finanzwirtschaft ist eine traditionell männerdominierte Branche, was sich bis vor Kurzem auch in den Preisträgern des CFA Society Austria Prize widerspiegelte. Dieses Jahr konnte jedoch Julia Jelemensky, Alumna des Master-Studiengangs „Quantitative Asset and Risk Management“ an der FH des BFI Wien, die Jury überzeugen. Ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Quantitative comparison of the issue yield of green bonds and conventional bonds“ (Einreichung durch Christian Cech, Betreuung durch Daniel Stössl) wurde mit dem 1. Platz des CFA Society Austria Prize prämiert. Der Preis ist mit einem CFA Scholarship, das alle Kosten für die CFA-Prüfungen (Level I, II und III) deckt, dotiert.
„Es ist mir eine große Ehre, den diesjährigen CFA Society Austria Prize gewonnen zu haben. Vor allem weil mein Berufsfeld stark von Männern geprägt ist, stellt die Auszeichnung eine besondere Anerkennung für mich dar. Junge Menschen sollten sich aufgrund von Rollenbildern nicht entmutigen lassen, den für sie richtigen Karriereweg einzuschlagen“, freut sich Julia Jelemensky, die als Associate in Financial Advisory Services bei der Wirtschaftsprüfungs-und Steuerberatungsgesellschaft BDO Austria tätig ist.
Nachhaltigkeit in der Finanzbranche: Markt für grüne
Investments boomt
„Frau Jelemensky hat mit ihrer qualitativ hochwertigen Forschungsarbeit eine Thematik aufgegriffen, der aktuell sowohl in der Praxis als auch in der Theorie eine hohe Relevanz zukommt. Nachhaltiges Wirtschaften spielt in der Finanzbranche mittlerweile eine wichtige Rolle, die in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Ich gratuliere ihr im Namen der FH des BFI Wien zu ihrer beeindruckenden Leistung!“, so Silvia Helmreich, Studiengangsleiterin des Studiengangs „Quantitative Asset and Risk Management“. Das Urteil der akademischen Jury orientierte sich an der Praxisrelevanz, der Aufarbeitung und Darstellung, dem innovativen Ansatz und der Untersuchungsmethodik der Einreichungen. Es können nur Arbeiten, die an österreichischen Universitäten oder Fachhochschulen geschrieben und mit der Note „Sehr gut“ benotet wurden, am CFA Society Austria Prize teilnehmen.
Über die FH des BFI Wien
Die Hochschule mit starker internationaler Ausrichtung bietet mit zehn Bachelor- und sechs Master-Studiengängen – darunter zwei Bachelor- und drei Masterprogramme auf Englisch – ein umfassendes praxisorientiertes, wirtschaftswissenschaftliches Studienangebot mit Schwerpunkt Wirtschaft, Management und Finance an.
Der englischsprachige Master-Studiengang „Quantitative Asset and Risk Management“ wird seit 2009 angeboten und vermittelt Know-how im Bereich Asset- und Risikomanagement für Banken und Versicherungen. Studierende haben die Möglichkeit ein Double Degree an einer der drei internationalen Partnerhochschulen in Italien, Polen und Rumänien zu erwerben.
Rund 50% der Studentinnen und Studenten sowie 64% der berufsbegleitend Studierenden der Hochschule für Wirtschaft, Management und Finance sind weiblich. Der Frauenanteil in der Verwaltung liegt bei über 60%, in der Hochschulleitung sind 3 von 4 Mitgliedern Frauen. Seit 2017 ist die Fachhochschule des BFI Wien Mitglied des UN Global Compact und unterstützt mit ihrem Handeln die Sustainable Development Goals der UN, worunter u.a. auch Ziele zu Gender Equality gehören (siehe SDGs, Goal 5).
[www.fh-vie.ac.at] (http://www.fh-vie.ac.at)
Über die CFA Society Austria
Die CFA Society Austria wurde 2001 als 101. lokaler Verband des CFA Institutes – der international renommierten Vereinigung von Investment Professionals in 59 Ländern – gegründet. CFA steht für „Chartered Financial Analyst“ und ist ein Titel, den diejenigen tragen dürfen, die alle drei Teilprüfungen des CFA Institutes, die einmal im Jahr weltweit stattfinden, absolvieren und zusätzlich vier Jahre Berufserfahrung nachweisen können. Der lokale Verein – CFA Society Austria – hat das Ziel, CFA als erste Adresse für Weiterbildung für alle CFA Charterholder zu etablieren und die in Österreich führende Stelle für Fragen der Ethik, Integrität und Finanzanalyse auf höchstem Niveau zu sein. CFA vertritt den Grundsatz, dass Finanzmärkte fair, frei und effizient sein sollen, sodass jeder Investor eine Chance auf einen fairen Ertrag hat und die Interessen der Endinvestoren vorrangig über den Interessen aller anderen Beteiligten stehen müssen. Höchste ethische Prinzipien und selbst regulierende Standards sind für Fairness und Markteffizienz genauso wichtig wie Regeln und Gesetze. Nicht zuletzt fungiert CFA Society Austria als Ansprechstelle für ethische Fragen, Integrität und „best practice“ im Bereich der Finanzbranche in Österreich.
[www.cfaaustria.org] (http://www.cfaaustria.org)
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