Aschbacher: Fixkostenzuschuss Phase 2 ist notwendig, um Arbeitsplätze zu sichern | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Aschbacher: Fixkostenzuschuss Phase 2 ist notwendig, um Arbeitsplätze zu sichern

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Wien (OTS) – Arbeitsministerin Christine Aschbacher tauschte sich heute mit der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Dubravka Šuica, über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die arbeitsmarktpolitische Situation in Europa aus. Aschbacher appellierte, die Forderung von Finanzminister Gernot Blümel nach einer raschen und unkomplizierten Verlängerung des Fixkostenzuschusses ernst zu nehmen.

„Wir befinden uns bedingt durch die COVID-19-Krise in einer Ausnahmesituation, die sich nicht nur auf nationaler Ebene am Arbeitsmarkt bemerkbar macht, sondern auch in Europa und der ganzen Welt. Unsere Aufgabe ist es daher, mit vereinten Kräften zusammenzuarbeiten, um die Folgen dieser Weltwirtschaftskrise für die Menschen und die Arbeitsmärkte der unterschiedlichen Länder abzufedern“, betont Aschbacher.

„Uns stehen ein harter Herbst und Winter bevor. Umso wichtiger ist es, dass wir rasch Lösungen entwickeln, wie wir diese bestmöglich überstehen und den Menschen und Betrieben Planungssicherheit für das kommende Jahr geben“, so die Arbeitsministerin.

Aschbacher appellierte daher an die Europäische Kommission, die zweite Phase für den Fixkostenzuschuss so schnell wie möglich zu bewilligen: „Wir haben eine Lösung vorbereitet. Jetzt müssen wir auf die Zustimmung der Europäischen Kommission warten und das gefährdet Arbeitsplätze. Derzeit beträgt die maximale Förderhöhe beim Fixkostenzuschuss 800.000 Euro pro Unternehmen. Darüber hinaus ist die Hilfe per EU-Definition bis Ende des Jahres befristet“, so Aschbacher. Die EU würde damit die falschen Signale aussenden.

„In einer Ausnahmezeit wie dieser ist es unsere Pflicht, alles zu tun, um Beschäftigung zu sichern. Es braucht daher, wie von Finanzminister Blümel gefordert, mehr Geld für betroffene Unternehmen und eine Verlängerung der Unterstützung über das Jahr 2020 hinaus. Dadurch können wir gezielt Unternehmen unterstützen und Arbeitsplätze sichern“, meint Aschbacher abschließend.

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