Coronavirus – Gewerkschaft GPA-djp fordert vorzeitigen Mutterschutz
Wien (OTS) – „Gerade jetzt, wo die Wirtschaft schrittweise wieder hochgefahren wird, kommt es für viele Arbeitnehmerinnen wieder zu vermehrten sozialen Kontakten. Die Verunsicherung ist besonders unter Schwangeren groß, weil es keine klaren Regelungen gibt“, berichtet Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp, von vielen besorgten Anrufen bei der Gewerkschaft.
„Eine direkte Gefährdung von Mutter und Kind ist zwar nicht nachgewiesen, aber Schwangere können im Bedarfsfall nicht umfassend genug medizinisch versorgt werden. Es braucht dringend einen Anspruch auf vorzeitigen Mutterschutz für alle, die nicht Home Office machen können“, so Fetik.
Fetik erklärt: „In Bereichen der unmittelbaren Betreuung wie im Gesundheitsbereich – dort wo Schutzmasken FFP1, FFP2 oder FFP3 getragen werden müssen – dürfen Schwangere nicht arbeiten. Diese Masken erschweren die Atmung und sind daher für Schwangere verboten. Aber auch in vielen anderen Bereichen besteht erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Bundesregierung muss handeln.“
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