SWV fordert rasche, solidarische Unterstützung für Betriebe die vom Coronavirus betroffen sind
Wien (OTS) – Der Coronavirus hat mittlerweile auch Österreichs Betriebe erreicht. Zuletzt wurde Quarantäne über ein Hotel in Tirol verhängt. Aus Sicht des Präsidenten des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands (SWV) Christoph Matznetter ist völlig klar: „Die Gesundheit der Menschen steht über dem Gewinn von Unternehmen. Das bedeutet aber nicht, dass man Betriebe, die etwa durch Quarantänemaßnahmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, einfach links liegen lässt. Kein Unternehmen ist schuld daran, wenn MitarbeiterInnen oder Gäste bzw. KundInnen den Coronavirus in den Betrieb tragen. Solidarische Wirtschaft heißt für uns, jenen Betrieben zu helfen, die – durch den Virus unverschuldet -finanzielle Nachteile erleiden.“
Daher fordert der SWV rasche, unbürokratische Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung für Betriebe die durch den Virus erhebliche, finanzielle Nachteile erleiden.
Ein Instrument ist das Epidemiegesetz 1950. Hier muss die Regierung rasch die Voraussetzung für schnelle, unbürokratische Hilfe schaffen. Es muss klar sein, ob Ansprüche aus dem Epidemiegesetz auch für den Coronavirus geltend gemacht werden können. Darüber hinaus sollte man im Rahmen eines runden Tisches rasch klarstellen, ob dieses Instrument für den aktuellem Coronavirus tatsächlich ausreicht oder ob rasch weitere Maßnahmen gesetzlich beschlossen werden müssen.