KH-Nord: Florianschütz (SPÖ) empfiehlt ÖVP und FPÖ einen Taschenrechner | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

KH-Nord: Florianschütz (SPÖ) empfiehlt ÖVP und FPÖ einen Taschenrechner

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Wien (OTS/SPW-K) – In der gestrigen Sitzung der Untersuchungskommission zum Krankenhaus Nord kam klar heraus: Die Preisbasis 2008 in der Höhe von 825 Mio. Euro für das Krankenhaus Nord beinhaltete nicht die baubranchenübliche Valorisierung und beinhaltete auch keinen Risikoaufschlag. Das bestätigte gestern der ehemalige KAV-Direktor Dr. Wilhelm Marhold unmissverständlich. „Es handelt sich bei den Berechnungen um keine SPÖ-Milchmädchenrechnung, sondern um die Preisbasis des KAV im Jahr 2008“, stellt SPÖ-Fraktionsvorsitzender in der Untersuchungskommission Peter Florianschütz klar.

„Ich empfehle Frau Korosec und Herrn Seidl daher die Funktionen ihrer Taschenrechner auszuprobieren, so sie einen dazu brauchen, denn die Rechnung ist ganz klar nachvollziehbar: Geht man von einer Preisbasis von 825 Mio. Euro im Jahr 2008 aus, so muss man für die Dauer von zehn Jahren jedes Jahr drei Prozent baubranchenübliche Wertsteigerung aufrechnen. Das ergeben 1,109 Mrd. Euro. Rechnet man nun 15 Prozent Risikoaufschlag hinzu ergibt das 1,275 Mrd. Euro. Berechnet man einen branchenüblichen höheren Risikoaufschlag von 30 Prozent ergibt das Gesamtkosten von 1,441 Mrd. Euro“, rechnet Florianschütz vor. Auf die erneute Frage von Peter Florianschütz, ob das so stimme, antwortete Dr. Marhold gestern unmissverständlich mit den Worten: „Ich kann es bestätigen, ja.“

Es handle sich daher um keine Hirngespinste oder Wunschrechnungen. „Es sind klar im Wortprotokoll festgehaltene Fakten. Auch wenn es ÖVP und FPÖ noch so unangenehm sein sollte. Daran ist nicht zu rütteln. Das geht im übrigen auch aus dem Bericht des Rechnungshofes auf Seite 27 hervor. Dieser Bericht ist außerdem einstimmig als Beweismittel der Untersuchungskommission beschlossen worden. Dass die Untersuchungskommission nun Fakten aufdeckt, die ÖVP und FPÖ offenbar nicht gefallen – dafür kann die SPÖ nichts.“, so Florianschütz.

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