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SWV Wien: AUVA auch durch Sparpläne nicht zerstören

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Wien (OTS/SWV Wien) – „Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt darf auch durch die obsessiven Sparpläne der Regierung nicht zerstört werden“, fordert Fritz Strobl, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Wien (SWV Wien) im heutigen Wirtschaftsparlament. Auch wenn die schwarz-blaue Bundesregierung den Erhalt ankündigt, bleibt die AUVA durch die geforderten Einsparungen gefährdet. ++++

Die Unfallversicherungsanstalt soll 500 Millionen Euro einsparen – und damit fast 40 Prozent ihres Budgets. „Bei der AUVA geht es nicht um Einsparungen bei der Verwaltung, sondern um Einsparungen bei den Leistungen. Denn 500 Millionen Euro einzusparen, ohne Leistungen für Selbstständige und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu kürzen, ist nicht machbar“, betont Strobl.

Krankengeld für Selbstständige sichern

Auch bei seiner Ansage, dass die AUVA bei versicherungsfremden Leistungen einsparen könne, sei größte Vorsicht geboten, warnt SWV-Wien-Vizepräsident Marcus Arige. Denn auch das Krankengeld für Selbstständige wird durch die AUVA finanziert. „Mit dem Krankengeld wurde die soziale Absicherung für Kleinstbetriebe entscheidend verbessert. Wenn die AUVA für versicherungsfremde Leistungen nicht mehr aufkommt, ist die Finanzierung des Krankengelds für Selbstständige völlig offen“, kritisiert Arige.

Auch Geschäftsführerin Katharina Schinner kritisiert die Sparpläne der Regierung: „Es ist offensichtlich, wem die Einsparungen bei der AUVA nützen sollen, nämlich den wenigen Großunternehmen in Österreich. Klein- und Mittelbetriebe hingegen zahlen voll drauf, wenn die AUVA bei ihren Leistungen streichen muss.“ Schinner fordert daher, dass die Leistungen der AUVA weder erschwert noch verunmöglicht werden dürfen.

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