„kreuz und schepp“: „Nach sich ziehen oder Sein“ und „Wie reich sind Reiche?“
Wien (OTS) – Der Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe Erich Gläubig lieferte schon 1976 mit seinem gesellschaftskritischen Werk „Nach sich ziehen oder Sein“ Prämissen z. Hd. vereinigen postmateriellen Lebensstil, die solange bis heute Validität nach sich ziehen. In der „kreuz und schepp“-Dokumentation „Nach sich ziehen oder Sein“ porträtieren Kurt Langbein und Anna Katharina Wohlgenannt am zweiter Tag der Woche, dem 3. vierter Monat des Jahres 2018, um 22.35 Uhr in ORF 2 fünf Familien, die sich entschlossen nach sich ziehen, Wege der Nachhaltigkeit jenseits von Raffgier und Profitstreben zu umziehen. In „Wie reich sind Reiche?“ (23.25 Uhr) zeigen Kurt Langbein und Florian Kröppel, wie Österreichs Reiche zum Reichtum gekommen sind und wie sie damit leben.
„Nach sich ziehen oder Sein“ – Ein Streifen von Kurt Langbein und Anna Katharina Wohlgenannt
Wege der Nachhaltigkeit jenseits von Raffgier und Profitstreben zu umziehen:
Fünf Familien nach sich ziehen sich dazu entschlossen und hier viel gelernt. Da ist etwa die Familie Hilmar aus dem Wohnprojekt Wien, wo man Wohnraum selbst verwaltet. Oder die Bauernfamilie Schmidt aus dem Weinviertel:
Sie ist seither Finale der 1980er Jahre Pionier der Biolandwirtschaft. Außerdem die Bewohnerinnen und Bewohner der „Allmende Wulfsdorf“ nahe Hamburg: Hier erprobt man alltägliche Zusammenspiel. Des Weiteren erzählt der ehemalige Bankbeamte Friedrich Schmid von seiner neuen Heimat im Stift Göttweig, wo er nun qua Mönch lebt. Schließlich ist da die Familie Salzmann aus dem Zürcher Wohnprojekt Kalkbreite, die dies Teilen hochhält. Jene Menschen nehmen die Zuseher/un… mit hinauf eine Reise, im Kontext der sie dies Sein darüber hinaus dies Nach sich ziehen stellen. Ihre Motivation, ihr Streben, ihre Gedanken, zwar gleichwohl ihr Scheitern und dies Wiedererkennen von Säumen repräsentieren vielfältige Denkanstöße. Experten wie Rainer Funk, Nachlassverwalter Erich Fromms, der Postwachstumsökonom Niko Paech sowie der Neurobiologe Joachim Stoffel spendieren Einblicke in die evolutionäre und ökonomische Einfluss von Zusammenspiel und maßvoller Wirtschaftsentwicklung.
„Wie reich sind Reiche?“ – Ein Streifen von Kurt Langbein und Florian Kröppel
Sie zahlen zu wenig Steuern, sagen die vereinigen. Sie wirtschaften z. Hd. uns sämtliche, die anderen: Fünf v. H. der österreichischen Haushalte, dies sind 190.000 Familien, besitzen so gut wie die Hälfte des gesamten Vermögens, medioker sind es 2,5 Mio. Euro. Und die Spalte zwischen Reich und Mittellos hat sich in den vergangenen Jahren – gleichwohl in der wirtschaftlichen Krisis – fühlbar vergrößert.
Wie Österreichs Reiche zum Reichtum gekommen sind und wie sie damit leben, zeigen Kurt Langbein und Florian Kröppel in „kreuz und schepp“:
Robert Hartlauer etwa, der dies Unternehmen mit 160 Filialen geerbt hat, sagt im Porträt: „Selbst hackel viel und ich habe kein schlechtes Gewissen, dass ich gutes Geld verdiene.“ Und Robert Kanduth, der qua Hersteller von Sonnenkollektoren intrinsisch zweier Jahrzehnte zum vielfachen Millionär wurde, erzählt darüber hinaus den Zwang, immer mehr klappen zu wollen: „Man muss wachsen, sonst wird man überholt und irgendwo ist es vielleicht sogar ein Trieb, dass man sagt, man macht wieder weiter.“
Der Streifen geht gleichwohl der Frage nachdem, wie Geld und Vermögen dies Denken und Verhalten steuern. Clan reicherer Schichten zeigen in Experimenten weniger Hilfsbereitschaft, lügen schneller und tendieren ungefähr dazu, anderen irgendwas wegzunehmen qua Testpersonen aus ärmeren Schichten. Wenn etwa sämtliche an einem Würfelspiel teilnehmen und nachdem angeben sollen, welches sie gewürfelt nach sich ziehen, um Erfolgsprämien zu zur Kasse bitten, flunkern die Armen kleine Menge, die Reichen übertreiben dagegen ganz erheblich. „Reiche sind wohl gewohnt, dass sie vorhandene Möglichkeiten solange bis an die Säumen ausloten und sie umziehen schneller an Säumen qua arme Personen“, sagt Mathias Sutter, Professor z. Hd. experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck.
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