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Politik

FPÖ Ranzmaier kritisiert AUA für Kürzung der Innsbruck-Wien-Flüge trotz Millionensubventionen

Die Streichung des Mittagsfluges bei Austrian Airlines (AUA) wurde nun offiziell bestätigt und bestätigt damit frühere Warnungen der Freiheitlichen Partei. Trotz einer staatlichen Unterstützung in Höhe von rund 450 Millionen Euro steht AUA weiterhin in der Pflicht, die regionale Anbindung Österreichs sicherzustellen. Kritiker bemängeln, dass die Flugreduzierung die Erreichbarkeit einzelner Regionen erheblich einschränken könnte. Die Debatte um die Balance zwischen finanzieller Förderung und verlässlichem Flugangebot hält somit an.

Der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Christofer Ranzmaier, der im Verkehrsausschuss des Nationalrats mitarbeitet, kritisiert scharf die geplante Reduzierung der Flugverbindungen zwischen Innsbruck und Wien durch die Austrian Airlines (AUA). Besonders ärgert ihn, dass der Mittagsflug gestrichen werden soll. Dadurch werde die Verbindung zwischen Tirol und Wien noch schlechter. „Damit bestätigt sich genau jene Entwicklung, vor der wir Freiheitliche seit längerem warnen: Die Flugverbindungen am Flughafen Innsbruck werden Schritt für Schritt ausgedünnt“, sagt Ranzmaier.

Für Tirol ist eine stabile Verbindung zu Wien und auch zu internationalen Flughäfen besonders wichtig. Das gilt vor allem für Wirtschaft, Tourismus und den Standort Tirol insgesamt. Der FPÖ-Abgeordnete findet es besonders kritisch, dass gerade die AUA ihre Flüge reduziert. „Die AUA wurde während der Corona-Krise mit rund 450 Millionen Euro Steuergeld gestützt. Wer in dieser Größenordnung vom Steuerzahler unterstützt wird, hat auch eine Verantwortung für die regionale Anbindung innerhalb Österreichs“, erklärt Ranzmaier. Die Unterstützung in dieser Höhe zeigt, wie wichtig die Airline für das Land ist.

Ranzmaier erinnert auch daran, dass er schon im November letzten Jahres einen Antrag gestellt hat, um gegen die immer weniger werdenden Flugverbindungen am Flughafen Innsbruck vorzugehen. Dabei ging es besonders darum, die internationale Erreichbarkeit zu sichern. Er sagt: „Die aktuellen Entwicklungen zeigen leider, wie berechtigt diese Initiative war.“

Abschließend fordert Ranzmaier die Bundesregierung auf, aktiv zu werden. Er warnt, dass der Flughafen Innsbruck sonst langfristig an Bedeutung verlieren könnte. „Tirol braucht eine funktionierende Verkehrsanbindung – auf der Straße, auf der Schiene und in der Luft. Wer den Flughafen Innsbruck schwächt, schwächt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Tirol“, so Ranzmaier.

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