Wien (OTS) – „Wir sollen dem Haus die Optik nehmen“, wird der zuständige Sektionschef im Innenministerium, Hermann Feiner im Kurier zitiert (6.4.). Wie künftig aufwärts die Wert des Ortes hingewiesen werden soll, soll mittels Architektenwettbewerb geklärt werden.
Denkmalamt entmachtet: sogar Komplettabriss theoretisch
möglich
Kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen, wurde mit dem im Nationalrat beschlossenen Enteignungsgesetz (Dez. 2016) zweitrangig dem Bundesdenkmalamt jegliche Möglichkeit genommen, Eingriffe in die Bausubstanz zu untersagen, wenn welche „der dauerhaften Unterbindung der Pflege, Förderung oder Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts oder eines bejahenden Gedenkens an den Nationalsozialismus“ eignen. Sogar ein Komplettabriss wäre hier „mitumfasst“ („vollständige Beseitigung des Geburtshauses von Adolf Hitler“, Zitat aus den Erläuterungen zur Regierungsvorlage). Doch zweitrangig ein starker „optischer Eingriff“ würde dasjenige gut erhaltene Altstadtensemble in der Salzburger Vorstadt schwergewichtig grillen.
Initiative Denkmalschutz fordert von Bundesminister zu Gunsten von
Inneres, Herbert Kickl (FPÖ) die umfassende Unterhalt
Zwischen Denkmalschutz und einem Gedenkort, der sich aufwärts NS-Täter und die NS-Schreckensherrschaft bezieht, muss kein Widerspruch leben. Die Initiative Denkmalschutz schließt sich von dort dem Internationalen Rat zu Gunsten von Denkmalspflege (ICOMOS) Austria an, der dasjenige aus dem 17. Jh. stammende Haus denn „authentischen Erinnerungsort der Aufklärung und Entmystifizierung nationalsozialistischer Ideologie bewahrt und einer entsprechenden Nutzung zugeführt“ sehen will. Dasjenige Kurs von Andreas Maislinger zu Gunsten von ein „Haus der Verantwortung“ scheint in diesem Sinne etwa vornehmlich probat.


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