Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) freut sich, dass die Arbeitsstiftungen „Just 2 Job“ und „Umweltstiftung“ erneut gestartet werden. Mit insgesamt 40 Millionen Euro sollen etwa 2.000 neue Ausbildungsplätze geschaffen werden. Für den ÖGB ist klar: In einer Arbeitswelt, die sich schnell verändert, sind Fortbildung, Umschulung und Weiterbildung besonders wichtig. So können Fachkräfte gesichert und Arbeitnehmer:innen gut auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt vorbereitet werden.
„Dass die öffentliche Hand in Qualifizierung investiert, ist ein wichtiges und richtiges Signal. Die Berufswelt verändert sich durch Digitalisierung, Klimatransformation und neue Technologien sehr schnell. Umso wichtiger ist es, Arbeitnehmer:innen dabei zu unterstützen, neue Qualifikationen zu erwerben und gute Zukunftsperspektiven zu haben“, sagt ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth. Dazu gehört auch, dass die Ausbildung an die neuen Anforderungen angepasst wird, damit die Beschäftigten in ihrer Karriere flexibel bleiben.
Der ÖGB findet es besonders gut, dass die Arbeitsstiftung „Just 2 Job“ jungen Erwachsenen gezielt beim Lernen und bei Ausbildungen hilft. „Gerade junge Menschen brauchen gute Chancen auf Ausbildung und Qualifizierung, damit sie sich in einer sich wandelnden Arbeitswelt gut zurechtfinden und langfristig stabile Jobs haben“, so Schuberth. Denn gerade für junge Leute ist es wichtig, frühzeitig passende Berufsfelder zu finden und sich entsprechend weiterzubilden.
Auch die Umweltstiftung ist für Schuberth ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Arbeitsmarkts: „Sie unterstützt Menschen dabei, sich für klimarelevante Berufe zu qualifizieren – also genau jene Bereiche, in denen der Fachkräftebedarf hoch ist.“ Berufe in der Umwelttechnik, erneuerbaren Energien oder nachhaltigen Mobilität werden immer wichtiger und bieten langfristige Jobchancen.
Für den ÖGB zeigen die Arbeitsstiftungen, wie der Wandel am Arbeitsmarkt gut gelingen kann und gleichzeitig sozial gerecht bleibt. „Wenn neues Know-how gefragt ist, müssen Menschen auch die Chance bekommen, diese zu erwerben. Gleichzeitig werden sie dabei finanziell abgesichert, um nicht in Armut abzurutschen“, sagt Schuberth abschließend. So kann der Übergang in neue Berufe für Betroffene leichter und sicherer gestaltet werden.


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