Objekte im hdgö: Sammlung macht Geschichte sichtbar
Das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) bietet mit der neuen Sammlung Online erstmals einen digitalen Zugang zu seinen Beständen an. Besucher*innen können hier umfangreich in der Sammlung des jüngsten Museums des Bundes, die seit 2017 aufgebaut wird, recherchieren. Dabei setzt das hdgö mit ausführlichen Objektbiografien neue Maßstäbe: In der Sammlung Online werden die Museumsstücke nicht nur beschrieben, sondern sie werden auch historisch eingeordnet und genau erklärt.
Informationen wie Größe, Farbe und Material reichen für ein Museum, das sich mit Zeitgeschichte beschäftigt, oft nicht aus. Um Gegenstände aus der Geschichte von Demokratie und Diktatur besser zu verstehen und zu erklären, braucht es mehr: Wo kommt das Objekt her? Was bedeuten die Symbole darauf? Wer hat es benutzt und warum? Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport unterstützt das Projekt Viele Stimmen. Archive der Demokratisierung und des öffentlichen Wissens mit seinem Förderprogramm „Kulturerbe digital“. So konnte etwa die Hälfte der hdgö-Sammlung digital erfasst werden. Von den mehr als 5.000 Objekten gibt es jetzt hochwertige Fotos und ausführliche wissenschaftliche Beschreibungen. Dadurch eröffnen sich neue und überraschende Einblicke in die Geschichte der Objekte, ihre Herstellung, ihre Bedeutung und wie sie später genutzt wurden. So werden abstrakte historische Ereignisse sichtbar und schwer fassbare Prozesse durch konkrete Beispiele verständlich gemacht.
„Wir als Haus der Geschichte Österreich stellen kulturhistorische Artefakte nicht einfach als eine Ansammlung von Dingen ins Netz, unsere Sammlung Online vermittelt die jeweiligen Kontexte der Museumsobjekte. Dieser inhaltliche Mehraufwand ist notwendig, weil lohnend: Österreichische Geschichte wird so anhand von Objekten wissenschaftlich erschlossen, für viele nutzbar gemacht und langfristig gesichert. Gerade online braucht es mehr Orte, die faktenbasierte Orientierung bieten. Unser Anspruch ist es, verlässliches Wissen bereitzustellen – auch als Gegenpol zu verkürzten oder verzerrten Darstellungen von Geschichte im digitalen Raum“, sagt hdgö-Direktorin Monika Sommer.
Die neue digitale Sammlung ist nicht nur für Forschende interessant, sondern auch für alle, die sich für Österreichs Geschichte interessieren. Sie zeigt, wie wichtig Geschichte ist, um die Gegenwart besser zu verstehen, und macht es einfach, sich auch von zu Hause aus mit historischen Objekten und deren Geschichten auseinanderzusetzen.
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Johanna Miller
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