Weltgesundheitstag 2026: Wissenschaft im Alltag leben | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Weltgesundheitstag 2026: Wissenschaft im Alltag leben

0 48

Am Weltgesundheitstag 2026 setzen die Häuser zum Leben und die Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien das Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – „Together for health. Stand with science.“ – in die Praxis um. Dabei liegt der Fokus auf digitalen Angeboten, virtuellen Erlebnissen und Fachvorträgen. So zeigen sie, wie wissenschaftliche Erkenntnisse direkt bei älteren Menschen ankommen und deren Lebensqualität verbessern können. Neben Gesundheit und Wohlbefinden spielen auch Gemeinschaft und Aktivität eine wichtige Rolle.

„Wie wir altern, ist auch eine Frage der Rahmenbedingungen. Unser Anspruch in Wien ist es, Strukturen zu schaffen, die ein gutes, aktives und würdevolles Leben bis ins hohe Alter ermöglichen“, sagt Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport sowie Präsident der Häuser zum Leben. Das bedeutet, dass die Stadt Wien darauf achtet, dass ältere Menschen gut unterstützt werden, damit sie ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen können.

Gesundheit im Alltag

Gesundheit entsteht durch das Zusammenspiel von Wissen und dem täglichen Leben. Die Häuser zum Leben bieten deshalb Aktivitäten an, die Bewegung, soziale Kontakte und geistige Übungen fördern. Diese Angebote sind leicht zugänglich und praktisch – zum Beispiel Workshops, bei denen Senior*innen lernen, ihren Blutdruck selbst zu messen, oder digitale Gesundheits-Apps auszuprobieren. Wichtig ist dabei, dass körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden zusammen betrachtet werden.

Technologie hilft und unterstützt

Technologie wird immer wichtiger. Unter dem Prinzip von Active Assisted Living (AAL) setzen die Häuser zum Leben verschiedene digitale Hilfsmittel ein, um die Unabhängigkeit und Sicherheit älterer Menschen zu stärken. Dazu gehören Apps für Orientierung, Kommunikation oder Trainingsprogramme für Bewegung und Gedächtnis. Gleichzeitig erleichtern diese Technologien die Arbeit der Mitarbeiter*innen und geben ihnen mehr Zeit für persönliche Betreuung.

„Mit 30 Häusern zum Leben in ganz Wien tragen wir eine besondere Verantwortung. Wir nutzen diese Größe bewusst, um Qualität, Vielfalt und neue Impulse in der Betreuung älterer Menschen zu vereinen“, erklärt Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben. „So entsteht ein Umfeld, in dem Bewohner*innen nicht nur gut versorgt sind, sondern ihren Alltag aktiv gestalten können.“

Virtuelle Erlebnisse mit echtem Nutzen

Virtuelle Realität (VR) wird ebenfalls genutzt – etwa für virtuelle Reisen oder Übungen, die Mobilität und Denkfähigkeit fördern. Im eigenen VR-Labor entwickeln Mitarbeiter*innen passgenaue Anwendungen für Senior*innen. „Neue Technologien eröffnen gerade im Alter viele Chancen – von mehr Selbstständigkeit bis hin zu neuen Formen der Aktivierung. Entscheidend ist, dass wir sie verständlich und niederschwellig einsetzen“, so Simon Bluma, stellvertretender Geschäftsführer und Bereichsleiter Digitalisierung. Auch das Personal profitiert, zum Beispiel durch realitätsnahe Trainings, die auf den Pflegealltag vorbereiten.

Wissen teilen und in die Praxis bringen

Die Häuser zum Leben stehen für eine enge Verbindung zwischen Forschung und Alltag. Das zeigen Fachvorträge und Diskussionsrunden mit Ärzt*innen, Gerontolog*innen und Ernährungswissenschaftler*innen zu Themen wie „Demenzprävention“, „Mobilität im Alter“ oder „Gesundheit digital nutzen“. Außerdem organisieren sie die Gerontologische Fachtagung, bei der Wissenschaft, Politik und Betroffene gemeinsam Lösungen suchen. Auch oft tabuierte Themen wie Sexualität im Alter werden offen angesprochen, um Vorurteile abzubauen und ein selbstbestimmtes Leben zu fördern.

Zusätzlich arbeiten die Häuser zum Leben eng mit Wiener Fachhochschulen zusammen. So können neue Forschungsergebnisse schnell in praktische Projekte, wie Sturzprävention, einfließen. Auch auf europäischer Ebene sind sie aktiv, etwa in der Arbeitsgruppe „Wissenschaft und Forschung“ des European Social Network (ESN). Dort werden innovative Methoden wie Sozialraumanalysen bei der Planung von Nachbarschaftsprojekten genutzt. Die Häuser sind auch Teil von Bachelor- und Masterstudiengängen, was den Wissenstransfer weiter stärkt.

Über die Häuser zum Leben

Die Häuser zum Leben betreiben 30 Pensionisten-Wohnhäuser in 21 Wiener Gemeindebezirken und sind damit der größte Anbieter für Senior*innenbetreuung in Österreich. Sie bieten die meisten Pflege- und Wohnplätze im Land an. Zudem besuchen täglich tausende ältere Menschen die wienweiten Pensionist*innenklubs, die ebenfalls von den Häusern zum Leben organisiert werden. Gefördert werden die Häuser zum Leben vom Fonds Soziales Wien (FSW) mit Mitteln der Stadt Wien.

Rückfragen

Häuser zum Leben
Jennifer Sommer
Pressesprecherin

Telefon: +43 (0) 1 313 99 – 570 590
E-Mail: presse@kwp.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Häuser zum Leben

Kommentar verfassen