Pro und Contra am Weltgesundheitstag: Abnehmspritze, Body Positivity & Gesundheitssystem
Am Dienstag, den 7. April, ist Weltgesundheitstag. Zu diesem Anlass gibt es eine neue Folge des beliebten Gesprächsformats „Pro und Contra“. In dieser Sendung diskutieren Expert:innen und Prominente aktuelle Themen wie die Körpernormen unserer Gesellschaft und wie es in Zukunft mit dem österreichischen Gesundheitssystem weitergehen soll.
Ein großes Thema ist der Hype um die sogenannte „Wunderspritze“, die verspricht, beim Abnehmen zu helfen. Viele fragen sich: Ist sie wirklich ein wirksames Medikament oder nur ein teurer Trend? Die Body Positivity-Bewegung, die dafür kämpft, alle Körperformen zu akzeptieren, sieht solche Abnehmhilfen oft kritisch. Ist die Spritze eine echte Hilfe für Menschen mit Adipositas oder eher ein Rückschritt für die Akzeptanz verschiedener Körper?
Moderatorin Manuela Raidl spricht dazu mit:
- Reinhard Nowak: Der Kabarettist erzählt von seinen eigenen Erfahrungen mit der Spritze und warum er heute lieber auf gesunde Ernährung setzt.
- Siegfried Meryn: Der Universitätsprofessor und Mediziner erklärt wissenschaftlich, was seine eigenen Tests mit der Spritze ergeben haben.
- Ina Holub: Die Aktivistin betont: „Mein Körper ist nicht das Problem – die Gesellschaft ist es.“ Sie warnt vor einem falschen Fokus auf das Körperbild.
Auch die Diskussion über die Zukunft des Gesundheitssystems in Österreich ist sehr spannend. Beim Thema „Wahlarzt-Limit & Systemcheck – Wer rettet die Versorgung?“ begrüßt Manuela Raidl zwei wichtige Gäste: den Gesundheitssprecher der SPÖ, Rudolf Silvan, und die Vizepräsidentin der Wiener Ärztekammer, Naghme Kamaleyan-Schmied.
Zum Weltgesundheitstag gibt es Forderungen, wie zum Beispiel die Begrenzung der Honorare von Wahlärzten und die Pflicht, einen Teil ihrer Zeit für Kassenpatient:innen zu arbeiten. Manche sehen darin einen Weg, das Gesundheitssystem zu stärken. Andere befürchten jedoch, dass dadurch wichtige Probleme nicht gelöst werden und die Versorgungsqualität leiden könnte.
Medienfreiheit: „Breaking Media“ zur Ungarn-Wahl um 23:15 Uhr
Direkt im Anschluss zeigt „Breaking Media“ eine neue Ausgabe, die sich mit der aktuellen Lage in Ungarn beschäftigt. Dort finden am 12. April Parlamentswahlen statt. Unter der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich die Medienlandschaft in Ungarn verändert. Unabhängige Medien haben weniger Geld, weniger Sichtbarkeit und weniger Zugang zu wichtigen Informationen. Im Pressefreiheits-Index von Reporter ohne Grenzen ist Ungarn 2025 nur noch Platz 86, während 2009 noch Platz 25 erreicht wurde.
In „Breaking Media“ diskutieren dazu der ungarische Journalist Adam Birahi, der Politologe Péter Techet, die Journalismusforscherin Petra Herczeg und der Medienforscher Gábor Polyák. Im Studio begrüßt Moderatorin Gundula Geiginger den Journalisten Ernst Gelegs, der früher als ORF-Korrespondent in Budapest tätig war.
Zusätzlich gibt es den Abschluss eines spannenden Selbstversuchs: PULS 4-Redakteur Louis Ebner hat über längere Zeit auf Social Media, Videospiele und andere digitale Ablenkungen verzichtet – ein sogenannter Dopamin-Detox. Er hat auch seine Konzentrationsfähigkeit getestet. Die Ergebnisse werden von Moderatorin Gundula Geiginger gemeinsam mit Louis Ebner und dem klinischen Psychologen Oliver Scheibenbogen (Anton-Proksch-Institut) besprochen.
Neu im April: „Breaking Media“ jetzt auch auf ProSieben Austria und SAT.1 Österreich.
Wer sich für Medienkompetenz interessiert, kann „Breaking Media“ seit April auch auf weiteren Sendern der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe sehen: Ab dem 2. April immer donnerstags um 17:30 Uhr auf Sat.1 Österreich und ab dem 12. April immer sonntags um 10:00 Uhr auf ProSieben Austria.
„Pro und Contra“ läuft am Dienstag um 22:20 Uhr, „Breaking Media“ direkt danach um 23:15 Uhr auf JOYN und PULS 4.
Rückfragen
ProSiebenSat.1 PULS 4
Stephanie Woloch
E-Mail: stephanie.woloch@prosiebensat1puls4.com
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