Korosec: Finanzierung aus einer Hand im Gesundheitssystem ist unverzichtbar
Jedes Jahr am 7. April wird der Weltgesundheitstag gefeiert. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Together for health. Stand with science“ (Gemeinsam für die Gesundheit. Auf der Seite der Wissenschaft). Dieser Tag soll daran erinnern, wie wichtig Gesundheit für alle Menschen ist und wie wichtig wissenschaftliche Erkenntnisse dabei sind.
Ingrid Korosec, die Präsidentin des Seniorenbundes, nutzt diesen Anlass, um auf ein großes Problem im österreichischen Gesundheitssystem hinzuweisen. Sie sagt, dass es dringend Reformen bei der Organisation und Finanzierung geben muss. „Nötig ist endlich die ,Finanzierung aus einer Hand‘. Bleibt alles wie bisher, fahren wir an die Wand!“ Damit meint sie, dass das Geld derzeit oft verloren geht, weil das System zu kompliziert und undurchsichtig ist.
Korosec betont weiter: „Es muss bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Wir brauchen klare Finanzierungsströme, klare Verantwortung und hohe Qualität überall und für alle Generationen.“ Das bedeutet, dass das Geld direkt und transparent für die Gesundheit der Menschen ausgegeben werden soll – egal ob jung oder alt. Sie fordert schon seit vielen Jahren, dass die Finanzierung gebündelt wird. „Mittlerweile kommt die Forderung auch von vielen politisch Verantwortlichen und Experten. Daher: Bitte tun!“
Besonders in Zeiten, in denen das Budget knapp ist, sieht Korosec keinen anderen Weg: „Die Finanzierung aus einer Hand ist der Schlüssel zu einem nachhaltigen Gesundheits- und Pflegesystem.“ Nur so könne man sicherstellen, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird und langfristig alle gut versorgt sind.
Zusätzlich wichtig zu wissen ist, dass Österreichs Gesundheitssystem aus vielen verschiedenen Teilen besteht – von Krankenhäusern über Hausärzte bis zu Pflegeheimen – die oft separat finanziert werden. Dieses System erschwert die Übersicht und macht Reformen notwendig, damit die Versorgung für alle besser wird.
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