SPÖ-Silvan: Kampf gegen Zwei-Klassen-Medizin hat höchste Priorität
Zum heutigen Weltgesundheitstag erklärt Rudolf Silvan, Gesundheitssprecher der SPÖ, dass sich das österreichische Gesundheitssystem in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat, vor allem seit die Sozialdemokratie nicht mehr an der Regierung beteiligt ist. „Was viele Menschen im Alltag längst merken, ist inzwischen auch international belegt: Unser Gesundheitssystem ist schlechter geworden – und das ist die Folge falscher politischer Entscheidungen“, sagt Silvan.
Die OECD bestätigt diesen Trend: Die Wartezeiten in Krankenhäusern und bei Fachärzten werden immer länger, es fehlen immer mehr Mitarbeiter im Gesundheitsbereich, und die privaten Kosten für Patientinnen und Patienten steigen. Bereits 16,5 Prozent der Gesundheitskosten müssen privat bezahlt werden – das ist deutlich mehr als der Durchschnitt in der Europäischen Union. Dieses Problem nennt die OECD das „wait or pay“-Prinzip, also „Warten oder Zahlen“. Silvan stellt dem die Idee der SPÖ entgegen: „e-card statt Kreditkarte“. Damit meint er, dass die Gesundheitsversorgung für alle kostenlos und leicht zugänglich bleiben soll.
Um das öffentliche Gesundheitssystem zu verbessern, braucht es laut Silvan die Unterstützung von allen. Die SPÖ hat bereits erste Maßnahmen ergriffen, die eine Trendwende bringen sollen. Obwohl es Sparzwänge gibt, gibt es keine Kürzungen im Gesundheitsbereich. Im Gegenteil: Die Regierung gibt mehr Geld aus als alle vorherigen Regierungen. Jährlich werden 500 Millionen Euro aus dem Gesundheitsreformfonds zusätzlich investiert, um das öffentliche Gesundheitssystem zu stärken. Davon profitieren unter anderem mehr Kassenärztinnen und Kassenärzte sowie zusätzliche Primärversorgungszentren, die wohnortnahe medizinische Betreuung bieten.
Silvan betont abschließend: „Damit 2026 das Jahr des Pakts gegen die Zwei-Klassen-Medizin werden kann, werden aber auch alle zusammenhelfen müssen.“ Das Ziel ist, die Ungleichheiten im Gesundheitssystem abzubauen und sicherzustellen, dass alle Menschen in Österreich dieselbe gute medizinische Versorgung erhalten – unabhängig von ihrem Einkommen.
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