AVISO 13.4.26, 10 Uhr: Caritas & Lebenshilfe warnen vor Sparen auf Kosten der Inklusion
Im Jahr 2026 ist Österreich noch nicht so weit, um die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention vollständig zu erfüllen. Diese Konvention soll die Rechte von Menschen mit Behinderungen schützen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sichern. Aktuell werden im Sozialbereich Kürzungen vorgenommen, die die Lage für Menschen mit Behinderungen deutlich verschlechtern. Viele Förderungen werden gestrichen, die eigentlich helfen sollten, selbstständiger zu sein und Arbeit zu finden. Gleichzeitig wird auch bei sozialen Hilfen gespart, die oft das letzte wichtige Sicherheitsnetz für Betroffene sind. Dadurch verlieren viele Menschen mit Behinderung jede Menge Geld – oft hunderte Euro im Monat. Diese Leistungen sind für sie sehr wichtig, um ihren Alltag zu sichern.
Caritas und Lebenshilfe veranstalten einen Pressetermin, um gemeinsam mit Interessenvertreterinnen und -vertretern auf die vielen und schweren Folgen dieser Kürzungen hinzuweisen. Dabei wird gefragt: Wo merken Menschen mit Behinderung die Sparmaßnahmen schon jetzt am meisten? Wie kann Inklusion funktionieren, wenn wichtige Unterstützungen wegfallen? Und wie wirken sich diese Einsparungen genau auf das selbstbestimmte Leben und die gesellschaftliche Teilnahme aus? Phillippe Narval, Generalsekretär bei Lebenshilfe Österreich, und Klaus Schwertner, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien, sagen: „Durch die aktuellen Kürzungen rückt das Ziel auf echte Inklusion und Fairness für Menschen mit Behinderung in noch weitere Ferne. Wir sollten Barrieren abbauen, nicht die Unterstützungsleistungen für Betroffene.“
Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, am Pressetermin teilzunehmen. Bitte melden Sie sich unter presse@caritas-wien.at an.
PK: Kein Sparen auf Kosten der Inklusion!
Betroffene und Interessenvertreter*innen sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen.
Mit dabei sind:
- Klaus Schwertner, Caritasdirektor Erzdiözese Wien
- Philippe Narval, Generalsekretär Lebenshilfe Österreich
- Interessenvertreter*innen
AVISO in Leichter Sprache:
Pressetermin von Caritas und Lebenshilfe:
13. April 2026, 10 Uhr
Titel: Nicht auf Kosten von Inklusion sparen!
Worum geht es?
Caritas und Lebenshilfe machen auf ein Problem aufmerksam:
Menschen mit Behinderung haben oft weniger Geld zur Verfügung.
Viele von ihnen sind armutsgefährdet.
Warum ist das wichtig?
Der Staat spart derzeit im Sozialbereich.
Diese Sparmaßnahmen treffen Menschen mit Behinderung besonders stark.
Das bedeutet:
- weniger Unterstützung,
- weniger Chancen und Möglichkeiten,
- weniger Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Was steht in der UN-Behindertenrechtskonvention?
Österreich hat versprochen, die Rechte von Menschen mit Behinderung zu schützen.
Die Konvention soll ihnen ermöglichen, gleichberechtigt am Leben teilzuhaben.
Fachleute sagen aber:
Österreich tut noch zu wenig dafür.
Die neuen Kürzungen machen die Situation schlimmer.
Das Versprechen wird nicht eingehalten.
Was sagen Caritas und Lebenshilfe dazu?
Philippe Narval und Klaus Schwertner betonen:
„Menschen mit Behinderung sind öfter arm.
Wenn der Staat weniger Geld für Assistenz oder Bildung gibt,
können Menschen mit Behinderung weniger mitmachen
und weniger selbst entscheiden.
So kann Armut in der Zukunft noch schlimmer werden.“
Was passiert beim Pressetermin?
Wir sprechen über:
- Wo merkt man die Kürzungen besonders stark?
- Was bedeuten diese Kürzungen für Menschen mit Behinderung?
- Wie kann Inklusion trotzdem funktionieren?
Einladung
Alle Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen.
PK Kein Sparen auf Kosten der Inklusion!
Datum: 13.04.2026, 10:00 Uhr
Art: Pressetermin
Ort: Café Museum
Operngasse 7
1010 Wien
Österreich