FPÖ-Ragger: Regierung muss Autofahrer mit Behinderungen unterstützen! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

FPÖ-Ragger: Regierung muss Autofahrer mit Behinderungen unterstützen!

0 13

„Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf das Auto angewiesen sind, dürfen angesichts der anhaltend hohen Inflation und der steigenden Spritpreise nicht länger die Vergessenen sein“, erklärte heute FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Christian Ragger. Er wies darauf hin, dass die Pauschale für Menschen mit Behinderungen, denen das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel nicht zumutbar ist, seit 2011 nicht mehr erhöht wurde. „Diese Pauschale muss endlich an die Realität angepasst werden. Diese seit 2011 geltenden monatlichen 190 Euro sind angesichts der gestiegenen Mobilitätskosten schlicht nicht mehr nachvollziehbar“, so Ragger weiter.

Wer wegen einer Behinderung auf das Auto angewiesen ist, hat laut Ragger keine echte Wahl. „Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen kann, muss mobil bleiben können – für Arztbesuche, Einkäufe, den Weg zur Arbeit und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“ Besonders wichtig sei deshalb, dass die Pauschale nicht weiter eingefroren bleibe. Während in vielen Bereichen die Preise stark gestiegen sind und vor allem die Spritkosten viele Menschen zusätzlich belasten, würden die Betroffenen hier oft übersehen.

Ragger betonte außerdem: „Wer soziale Gerechtigkeit ernst meint, darf Menschen mit Behinderung nicht im Stich lassen. Mobilität ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für Selbstbestimmung und ein würdevolles Leben.“ Tatsächlich müsste die Pauschale, wenn man den offiziellen Verbraucherpreisindex (VPI) zugrunde legt, heute statt der 190 Euro monatlich zwischen etwa 282 und 286 Euro liegen. Das zeigt, wie stark die Lebenshaltungskosten seit 2011 gestiegen sind.

„Während alles teurer wird, vergisst man ausgerechnet bei Menschen mit Behinderungen die notwendige Anpassung und finanzielle Hilfestellung“, mahnte Ragger und forderte „eine rasche Umsetzung der Erhöhung“. Er ergänzte: „Es kann nicht sein, dass Betroffene Jahr für Jahr mehr bezahlen müssen, während die staatliche Unterstützung auf dem Stand von vor eineinhalb Jahrzehnten eingefroren bleibt. Alles andere als eine automatische Valorisierung wäre eine klare Themenverfehlung.“

Rückfragen

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ

Kommentar verfassen