Nach 16 Jahren im Amt könnte die Herrschaft von Viktor Orbán in Ungarn am 12. April zu Ende gehen. Orbán ist der Politiker, der am längsten in der EU ein Regierungsamt innehat. Während seiner Zeit als Ministerpräsident hat er Ungarn stark verändert und gilt als Vorbild für viele rechtspopulistische Parteien in Europa. Er hat seine Macht durch eine Mischung aus starkem Nationalismus, strenger Einwanderungspolitik und großzügigen Sozialleistungen gesichert. Trotzdem gab es immer wieder Vorwürfe wegen der Bereicherung seiner Familie.
Nun sieht es so aus, als könnte sich etwas ändern: Péter Magyar, ein konservativer aber pro-europäischer Politiker, hat bei den Wahlen einen klaren Vorsprung. Er muss sich allerdings gegen heftige Angriffe aus Medien wehren, die von Orbáns Anhängern kontrolliert werden. Viele fragen sich jetzt: Was würde ein Regierungswechsel für Ungarn und ganz Europa bedeuten? Und was kann man von Péter Magyar erwarten?
Über dieses Thema spricht Wolfgang Geier in der neuesten Folge des Politiktalks „zur SACHE“ am Mittwoch, dem 8. April 2026, um 22.30 Uhr auf ORF III und online auf ORF ON. Diskutiert werden die Entwicklungen unter anderem mit Eszter Kováts, Politikwissenschafterin an der Universität Wien, Boris Kálnoky, Leiter der Medienschule am regierungsnahen Mathias-Corvinus-Collegium in Budapest, und Ernst Gelegs, ehemaliger ORF-Korrespondent in Budapest.
Mehr Informationen zum Programm von ORF III Kultur und Information finden Sie unter https://tv.ORF.at/orf3.
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