FPÖ Stumpf/Grebner: Grüner Antrag zu Schwangerschaftsabbrüchen ist ideologischer Tiefpunkt
Die FPÖ-Landstraße kritisiert den Resolutionsantrag der Grünen zum Thema „sicherer und leistbarer Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen“ sehr deutlich. Der Antrag wurde in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Landstraße mit den Stimmen von SPÖ, Grünen, NEOS und KPÖ angenommen, gegen die Stimmen von FPÖ und ÖVP. Die Freiheitlichen finden den Antrag einseitig und ideologisch geprägt. Sie sagen, dass ein so sensibles Thema auf einfache Schlagworte reduziert wird und wichtige ethische Fragen dabei ignoriert werden.
Michael Stumpf, Bezirksparteiobmann der FPÖ-Landstraße und Landtagsabgeordneter, erklärt: „Die Grünen versuchen hier, Abtreibung als etwas gesellschaftlich Wünschenswertes und politisch aktiv zu Förderndes darzustellen. Das ist ein erschreckender Tabubruch. Wer bei diesem Thema nur mehr von Versorgung, Zugang und Kostenübernahme spricht, aber kein einziges Wort über den Schutz ungeborenen Lebens verliert, offenbart eine völlig enthemmte Ideologie.“ Damit meint er, dass für die Grünen der Schutz des ungeborenen Kindes nicht wichtig sei.
Die FPÖ-Landstraße sieht außerdem kritisch, dass die Bezirksvertretung für sogenannte linksfeministische Symbolpolitik genutzt wird. Dabei hätten viele Menschen im Bezirk andere wichtige Probleme, wie steigende Preise, unsichere Situationen oder Belastungen im Alltag.
Werner Grebner, der Klubobmann der FPÖ-Landstraße, sagt dazu: „Dieser Antrag ist kein sachlicher Beitrag zur Gesundheitsversorgung, sondern ein lebensfeindliches Manifest. Die Grünen wollen ihre Weltanschauung zur offiziellen Haltung des Bezirks machen. Anstatt Frauen in schwierigen Situationen echte Hilfe, Beratung und Perspektiven für das Kind anzubieten, wird hier der Schwangerschaftsabbruch politisch verharmlost und moralisch entgrenzt.“ Damit meint er, dass wirkliche Unterstützung für schwangere Frauen fehlt.
Auch die Sprache des Antrags wird von der FPÖ-Landstraße abgelehnt. Worte wie „feministische Gesundheitspolitik“ oder „diskriminierungsfreier Zugang“ sollen laut FPÖ kritische Meinungen unterdrücken und keine faire Diskussion erlauben. Außerdem stoßen sie auf Kritik, weil der Begriff „gebärende Personen“ statt „Frauen“ verwendet wird. Für die FPÖ deutet das auf einen Realitätsverlust hin. Sie betonen außerdem, dass ein ungeborenes Kind im Mutterleib kein Teil des Körpers der Mutter sei, sondern ein eigenes Lebewesen mit eigener DNA.
Zum Abschluss sagen Stumpf und Grebner: „Gerade bei einem so ernsten Thema braucht es Demut, Verantwortung und Respekt vor dem Leben – und keine plumpe Ideologie. Die FPÖ-Landstraße stellt sich diesem linksgrünen Zeitgeist der Lebens- und Menschenfeindlichkeit entschieden entgegen.“
Zusatzinfo: In Österreich ist der Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei erlaubt, allerdings gibt es immer wieder politische Diskussionen über den Zugang und die Unterstützung für Schwangere. Die Debatte berührt dabei auch ethische, soziale und gesundheitliche Fragen, die stark emotional diskutiert werden.
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