Lenzing steigert EBITDA, Cashflow und spart über 200 Mio. EUR Kosten
Lenzing AG: Fortschritte trotz schwieriger Zeiten
Die Firma Lenzing stellt Fasern aus Holz her und ist weltweit bekannt für ihre nachhaltigen und hochwertigen Produkte. Im Jahr 2025 konnte Lenzing trotz Herausforderungen durch weltweite Preise und Nachfrage ihre finanzielle Lage verbessern.
Wichtigste Zahlen für 2025:
- Umsatz blieb fast gleich bei etwa 2,6 Milliarden Euro (-2,3 % gegenüber 2024)
- Das bereinigte EBITDA (Gewinn vor Abschreibungen) stieg um 7,6 % auf rund 426 Millionen Euro, obwohl die Preise für ihre Produkte gesunken sind.
- Der freie Cashflow, also das Geld, das nach Investitionen übrig blieb, wuchs leicht auf 174 Millionen Euro.
- Die Gesamtkosten wurden um über 200 Millionen Euro reduziert, mehr als im Vorjahr (130 Millionen Euro).
Das Unternehmen hat außerdem seine Fabrik in Indonesien überprüft und musste dort einen Wertverlust von 82 Millionen Euro berücksichtigen, was das Ergebnis belastet hat. Das operative Ergebnis (EBIT) lag 2025 bei etwa 18 Millionen Euro nach dieser Abschreibung.
Lenzing musste angesichts hoher Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten sowie schwieriger Marktbedingungen dennoch ihre Effizienz steigern. Ein Performance-Programm und organisatorische Veränderungen halfen dabei, die Kosten zu senken und das Unternehmen stabiler zu machen.
Personal und Investitionen: Lenzing plant einen Abbau von rund 600 Stellen in Österreich, um weitere jährliche Einsparungen von 45 Millionen Euro bis Ende 2027 zu erreichen. Zusätzlich wurden rund 141 Millionen Euro in Wartung und Verbesserungen investiert, um die Produktionsqualität und Energieeffizienz zu erhöhen.
Markt und Vertrieb: Die Verkaufsmenge von Fasern verringerte sich von 960.000 Tonnen im Jahr 2024 auf etwa 904.000 Tonnen in 2025. Dennoch wurde der Umsatz durch neue Kunden vor allem in Nordamerika und Asien unterstützt. Der Großteil des Umsatzes (61 %) kommt aus Asien, gefolgt von Europa (29 %) und Amerika (9 %).
Führung und Ausblick: Das Managementteam hat sich 2025 verändert: CFO Mathias Breuer und COO Georg Kasperkovitz sind neue Führungskräfte, und der Vorstandsvorsitzende Rohit Aggarwal hat das Unternehmen verlassen. Trotz globaler Unsicherheiten durch beispielsweise geopolitische Spannungen und Handelspolitik zeigt sich Anfang 2026 eine leichte Erholung bei Preisen und Nachfrage.
Das Unternehmen will die Transformation weiter vorantreiben, um nachhaltiger, profitabler und widerstandsfähiger zu werden. Ziel ist es, Lenzing als Premiumanbieter von umweltfreundlichen Fasern zu stärken.
Kurzprofil Lenzing Gruppe: Lenzing stellt Fasern aus Holz her, die biologisch abbaubar und nachhaltig sind. Diese Fasern werden in Kleidung, Heimtextilien und Hygieneprodukten verwendet. Weitere Infos und Bildmaterial gibt es hier: Foto-Download Lenzing.
Kontakt für Investoren und Medien:
- Media Relations: media@lenzing.com
- Investor Relations: Alexander Schwaiger, Telefon +43 7672 701 8947, a.schwaiger@lenzing.com
- Webseite: www.lenzing.com
Weitere Details zur Lenzing Gruppe und ihren Nachhaltigkeitszielen finden sich auf ihrer Webseite. Zum Beispiel hat Lenzing sich verpflichtet, bis 2030 die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren und bis 2050 klimaneutral zu sein.
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