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Wien startet Programm zur Kindergartensanierung

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Die Wiener städtischen Kindergärten gibt es seit über 100 Jahren. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der ersten Bildung von Kindern in Wien. Mit etwa 350 Kindergärten ist die Stadt Wien – Kindergärten eine der größten Organisationen in Österreich, die Kinder in ihrer ersten Bildung begleitet. Die Bezirke von Wien sind normalerweise für den Zustand und die Reparaturen der Gebäude verantwortlich. Doch heute müssen viele Gebäude erneuert und modernisiert werden, damit sie sicher und gut für die Kinder sind. Deshalb wurde das Kindergartensanierungsprogramm gestartet. Es soll helfen, finanzielle Entscheidungen für die Sanierung besser und langfristig planen zu können.

Die Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling sagt: „Kinder und Pädagog*innen haben die bestmöglichen Rahmenbedingungen verdient. Das betrifft auch die Räumlichkeiten, in denen gemeinsam erste Grundkompetenzen erlernt werden. Ziel ist es, ausgewählte Einrichtungen schrittweise zu modernisieren. Neben der langfristigen Erhaltung der Gebäudesubstanz stehen Aspekte wie Energieeffizienz und Klimatechnik, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit im Mittelpunkt.“ Sie betont damit, dass es nicht nur wichtig ist, die Gebäude schön zu machen, sondern auch Umweltaspekte und den Zugang für alle Menschen zu berücksichtigen.

Marcus Gremel, SPÖ-Gemeinderat und Sprecher für Kinder und Familie, erklärt: „Eine gerechte Stadt zeigt sich daran, wie sie für ihre Kinder sorgt. Darum investieren wir in die Sanierung städtischer Kindergärten und schaffen Räume, die Geborgenheit, Bildung und echte Chancen von Anfang an verbinden.“ Das zeigt, wie wichtig es ist, dass alle Kinder von Anfang an gute Möglichkeiten fürs Lernen und Wohlfühlen haben.

Karin Broukal, Leiterin der Stadt Wien – Kindergärten, sagt: „Mit der Sanierung alter Kindergartenstandorte gestalten wir zukunftsfähige Räume für die nächste Generation. Ein sanierter Kindergarten ist mehr als ein Gebäude – er steht für Sicherheit und Teilhabe von Anfang an. Zudem bietet er den Jüngsten eine entwicklungsfördernde Umgebung, in der sie spielen, handeln und lernen können.” So wird deutlich, dass die Sanierung nicht nur optisch wichtig ist, sondern auch direkte positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder hat.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Bezirke sind laut Wiener Stadtverfassung für die Kosten der Sanierungen verantwortlich. Jetzt werden mit Unterstützung der Stadt Wien Studien gemacht, um herauszufinden, wie viel Arbeit, Zeit und Geld für die Sanierung gebraucht wird. Diese Informationen helfen, einen Plan zu erstellen, welche Kindergärten zuerst saniert werden sollen. Das Programm heißt Kindergartensanierungsprogramm (KISA). Ziel ist es, dass das Geld sinnvoll und sparsam verwendet wird, damit die Gebäude lange als moderne und sichere Bildungsräume genutzt werden können. Der erste detaillierte Plan soll bis Ende des Jahres fertig sein.

Zusätzlich wird bei der Sanierung auch auf umweltfreundliche Materialien und energiesparende Technik geachtet. Außerdem sollen die Kindergärten barrierefrei gestaltet werden, damit auch Kinder mit eingeschränkter Mobilität problemlos teilnehmen können. Solche Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Kindergärten nicht nur heute, sondern auch in Zukunft gute Lernorte für alle Kinder bleiben.

Rückfragen

Stephan Maier

Mediensprecher der Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling

stephan.maier@wien.gv.at

Gwendolin Melchart

Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ

Presse/ Kommunikation
E-Mail: gwendolin.melchart@spw.at

Mirjana Savic

+43 676 8118 90295

mirjana.savic@wien.gv.at

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