„Hohes Haus“ zur Spritpreis-Debatte | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

„Hohes Haus“ zur Spritpreis-Debatte

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Am Sonntag, dem 22. März 2026, um 12:00 Uhr, zeigt ORF 2 zusammen mit ORF ON das Parlamentsmagazin „Hohes Haus“. Moderatorin Rebekka Salzer stellt dort wichtige Themen vor:

Spritpreise steigen stark an

Seit dem Beginn des Krieges gegen den Iran sind die Benzinpreise in Österreich um fast 20 Prozent gestiegen, Diesel sogar um fast 30 Prozent. Das belastet viele Autofahrer und Unternehmen. Anfangs reagierte die Regierung, indem sie Tankstellen erlaubte, nur noch dreimal pro Woche die Preise zu erhöhen. Am Mittwoch kündigte die Regierung eine sogenannte Spritpreisbremse an: Wenn die Preise weiter steigen, will sie die Mineralölsteuer vorübergehend senken und an den Gewinnspannen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingreifen. Das genaue Vorgehen ist aber noch unklar. Erste Reaktionen sind eher kritisch, wie Susanne Däubel berichtet. Solche Maßnahmen sollen den Haushalten helfen, die sich wegen der hohen Kosten Sorgen machen.

Im Studio diskutieren dazu die Energiesprecher von FPÖ und ÖVP, Paul Hammerl und Laurenz Pöttinger, die unterschiedliche Meinungen vertreten.

Spanischer Ministerpräsident als „Anti-Trump“

In Spanien gibt es immer mehr Gesetze, die per Dekret beschlossen werden, ohne dass das Parlament zustimmt. Das liegt daran, dass die linke Minderheitsregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez seit drei Jahren keine Mehrheit für ihr Budget findet. Sánchez positioniert sich als Gegner des rechten US-Präsidenten Donald Trump und kritisiert dessen Krieg gegen den Iran sehr deutlich. „Die Rolle als Anti-Trump bringt ihm in der EU Zustimmung, doch in der Heimat wirft ihm die Opposition vor, damit von Korruptionsfällen abzulenken“, berichtet Josef Manola aus Spanien. Spanien steht also vor politischen Herausforderungen, da die Opposition die Regierung unter starken Druck setzt, während Sánchez international an Anerkennung gewinnt.

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