Pendlerpauschale abschaffen: Schlag ins Gesicht der Berufspendler | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Pendlerpauschale abschaffen: Schlag ins Gesicht der Berufspendler

0 42

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind derzeit beunruhigt wegen der Diskussion um die mögliche Abschaffung des Pendlerpauschales – besonders Menschen, die auf dem Land wohnen. Für viele ist es schwer, den täglichen Weg zur Arbeit ohne finanzielle Hilfe zu schaffen.

In Gegenden, wo es wenig öffentliche Verkehrsmittel gibt, sind viele auf das Auto angewiesen. Das Pendlerpauschale hilft ihnen, die Kosten etwas zu senken und sorgt so für mehr Gerechtigkeit im Steuersystem. Wenn diese Unterstützung wegfällt, trifft das vor allem Menschen, die durch steigende Preise für Lebensmittel, Mieten und Energie schon jetzt belastet sind.

„Wer täglich weite Strecken zur Arbeit zurücklegt, darf nicht zusätzlich bestraft werden. Das Pendlerpauschale ist kein Privileg, sondern ein notwendiger Ausgleich für strukturelle Nachteile im ländlichen Raum“, betont Josef Hager, Vizepräsident der Pendlerinitiative Österreich. Er weist darauf hin, dass viele Menschen keine andere Wahl haben, als lange Strecken mit dem Auto zu fahren, weil es keine passenden Alternativen gibt.

Katja Seitner, Landesgeschäftsführerin des NÖAAB (Niederösterreichischer Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund) ergänzt: „Eine Streichung dieser Unterstützung hätte weitreichende Folgen: So würden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch stärker finanziell belastet und es käme zu einer Verschärfung der Ungleichheit zwischen Stadt und Land, was zusätzlichen Druck auf Fachkräfte in peripheren Regionen auslösen würde und damit die Standorte schwächen würde.“ Sie betont, dass dadurch weniger qualifizierte Arbeitskräfte in ländlichen Gebieten bleiben, was die lokale Wirtschaft schwächt.

„Das Pendlerpauschale gerade jetzt infrage zu stellen, bedeutet eine Ohrfeige für alle, die jeden Tag aufstehen und zur Arbeit pendeln. Statt über eine Abschaffung zu diskutieren, braucht es vielmehr Maßnahmen die Pendlerinnen und Pendler entlasten, wie die temporäre Aussetzung der CO₂-Steuer“, so Hager und Seitner abschließend. Sie schlagen vor, dass die Politik besser daran tut, den Pendlerinnen und Pendlern konkrete finanzielle Entlastungen zu bieten, statt diese wichtige Unterstützung abzubauen.

Rückfragen

NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund
Michael Heiplik
Telefon: 02742 9020 5100
E-Mail: michael.heiplik@noeaab.at
Website: https://www.noeaab.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. NÖAAB

Kommentar verfassen