Ab 1. Mai 2026: Österreichische HAW/FH-Abschlüsse in Italien gesetzlich anerkannt
Gute Nachrichten für Studierende und Absolventinnen und Absolventen österreichischer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) bzw. Fachhochschulen: Ab dem 1. Mai 2026 werden ausgewählte österreichische Studienabschlüsse in Italien offiziell anerkannt. Das betrifft vor allem Abschlüsse aus diesem schnell wachsenden Bereich der Hochschulen.
Diese Anerkennung basiert auf einem Abkommen zwischen Österreich und Italien, dem sogenannten „Notenwechsel“. Durch dieses Abkommen werden bestimmte Bachelor- und Masterabschlüsse in den Fächern Wirtschaft, Sozialwissenschaften und technische Wissenschaften als gleichwertig anerkannt.
Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, sagt dazu: „Gerade in einem vereinten Europa müssen Bildungswege über Grenzen hinweg funktionieren. Internationale Mobilität, wissenschaftlicher Austausch und berufliche Perspektiven dürfen nicht an formalen Hürden scheitern. Diese Einigung zeigt, was möglich ist, wenn Länder gemeinsam Lösungen entwickeln im Interesse der Studierenden, Absolvent:innen und eines offenen, starken Europas.“ Sie betont damit, wie wichtig solche Vereinbarungen für die Zusammenarbeit in Europa sind.
Das Abkommen umfasst neun Bachelor- und acht Masterstudiengänge der HAW/FH und bringt vor allem Vorteile für mehr als 11.000 italienische Studierende in Österreich, davon etwa 6.640 aus Südtirol. Gleichzeitig erleichtert es auch österreichischen Absolventinnen und Absolventen die Anerkennung ihrer Abschlüsse in Italien. Damit wird der Weg für Studium, Forschung und Beruf in beiden Ländern einfacher und schneller.
Beate Meinl-Reisinger, Bundesministerin für europäische und internationale Angelegenheiten, erklärt: „Damit öffnen sich für viele junge Menschen und Fachkräfte neue Perspektiven in Europa. Wenn Abschlüsse grenzüberschreitend anerkannt werden, erleichtert das den Weg in Ausbildung und Beruf. Genau das ist gelebtes Europa: mehr Mobilität, weniger Hürden und neue Chancen über Grenzen hinweg.“ Das unterstreicht die Bedeutung von leicht zugänglichen Bildungswegen in ganz Europa.
Die Verhandlungen zu diesem Abkommen dauerten mehrere Jahre und wurden im März 2023 in Rom abgeschlossen. Dabei haben Vertreterinnen und Vertreter der Außen- und Wissenschaftsministerien beider Länder, spezielle Anerkennungsstellen (ENIC-NARIC-Zentren) sowie die Universität Innsbruck und das Management Center Innsbruck (MCI) mitgearbeitet.
Nach den Verhandlungen mussten genaue Regeln zur Umsetzung des Abkommens erstellt werden. Zudem war es notwendig, das Abkommen formal zu ratifizieren, vom Parlament beschließen zu lassen und schließlich im Bundesgesetzblatt zu veröffentlichen, damit es rechtskräftig wird.
Mit dem Inkrafttreten im Mai 2026 ergeben sich neue Chancen für Absolventinnen und Absolventen der HAW/FH. In Italien sind viele akademische Berufe bisher an einen Abschluss einer italienischen Universität gebunden. Durch das Abkommen werden österreichische HAW-Abschlüsse künftig auch in Italien anerkannt, sodass mehr berufliche Möglichkeiten entstehen.
Cornelia Hagele, Tiroler Landesrätin für Wissenschaft, Bildung und Forschung sowie Gesundheit und Pflege, meint: „Die Anerkennung österreichischer HAW-Abschlüsse in Italien ist ein wichtiger Schritt für Durchlässigkeit, Mobilität und Chancengleichheit im europäischen Hochschulraum. Gerade für Tirol ist dies besonders wichtig, da die Nähe zu Italien und der intensive Austausch über die Grenze hinweg eine zentrale Rolle spielen. Für unsere Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich dadurch neue Perspektiven in Studium, Beruf und Forschung.“ Das zeigt, wie relevant grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor allem für Regionen an der Grenze ist.
Ulrike Prommer, Präsidentin der österreichischen HAW/FH, freut sich: „Es freut mich außerordentlich, dass dieser wichtige Schritt nun endlich Realität geworden ist. Damit wird eine langjährige Benachteiligung gegenüber universitären Abschlüssen in Österreich und Italien überwunden und die internationale Mobilität der Absolventinnen und Absolventen von HAW bzw. FH weiter gestärkt.“
Oswald Wolkenstein, Aufsichtsratsvorsitzender des MCI, hebt hervor: „MCI geht hier wieder einmal voran. Das unglaubliche internationale Netzwerk, das unermüdliche Engagement des MCI-Teams und die enorme Innovationskraft der Unternehmerischen Hochschule® ebnen für ganz Österreich den Weg zum Nutzen unseres Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftsstandorts in einem vereinten Europa.“ Dies zeigt, wie wichtig Hochschulen mit internationalem Fokus für die nationale Entwicklung sind.
Andreas Altmann, MCI Rektor, erklärt: „Als international agierende Hochschule mit starker Verankerung in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino haben wir uns am MCI seit jeher mit Nachdruck für die Gleichwertigkeit der Studienabschlüsse von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Italien eingesetzt.
Mein ausdrücklicher Dank für ihr nachdrückliches Engagement gilt insbesondere MinR Karl Prummer (BMEIA) und MinR Ingrid Wadsack-Köchl mit ihrer Expertin Hannah Pesek (BMFWF), den zuständigen Entscheidungsträgern in Rom Direttrice Lavinia Monti (Ministero degli Esteri) und Direttore Luca Lantero (CIMEA), den befassten Entscheidungsträgerinnen im Land Südtirol Direktorin Rolanda Tschugguell mit ihrer Expertin Cristina Pellini, der für Studientitelanerkennung an österreichischen Universitäten zuständigen Expertin Andrea Madaluno (Universität Innsbruck) sowie nicht zuletzt meinem Team am MCI Abteilungsleiterin Susanne Lichtmannegger mit unserem Top-Experten Matthias Sparber sowie den jeweiligen politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern, Botschaftern, Sektionschefs und Teams in den einschlägigen Ministerien, Botschaften und Dienststellen.“
Dieses Abkommen ist ein wichtiger Schritt für die grenzüberschreitende Anerkennung von Studienabschlüssen in Europa. Es erleichtert jungen Menschen, in anderen Ländern zu studieren oder zu arbeiten, und fördert den wissenschaftlichen Austausch sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Österreich und Italien.
Rückfragen
MCI Internationale Hochschule GmbH
Patricia Pichler, BA
Telefon: +43 512 2070-1527
E-Mail: presse@mci.edu
Website: https://www.mci.edu
KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. MCI | Die Unternehmerische Hochschule®