„WeltWeit“-Reportage: Licht und Schatten der digitalen Welt
Seit Mai letzten Jahres gibt es in Österreich an Schulen ein Handyverbot für Kinder unter 14 Jahren. Noch in diesem Jahr soll außerdem ein Gesetz zum Verbot von Social Media für Jugendliche kommen. Ähnliche Regeln gibt es auch in anderen Ländern: Australien hat beispielsweise den Zugang zu sozialen Netzwerken für Jugendliche unter 16 Jahren gesperrt. Das Ziel ist, junge Menschen besser zu schützen, denn das Internet und soziale Medien sind heute ein wichtiger Teil unseres Lebens. Deshalb wird auch Medienkompetenz, also der richtige Umgang mit Medien, immer wichtiger. In einer neuen „WeltWeit“-Reportage, die am Freitag, 20. März 2026, um 21.20 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON ausgestrahlt wird, zeigen Michael Mayrhofer, Patrick A. Hafner und Isabella Purkart, wie Digitalisierung sowohl Vorteile als auch Probleme mit sich bringt. Sie waren dazu in Dänemark, Madeira und auf den Philippinen unterwegs.
Dänemark wurde lange Zeit als Vorbild für die digitale Entwicklung gesehen. Doch inzwischen reagiert das Land wegen besorgniserregender Zahlen zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Michael Mayrhofer berichtet, dass die Diskussion schon viel weiter geht als nur Handyverbote an Schulen: In vielen Jugendzentren dürfen Smartphones mittlerweile auch nicht mehr benutzt werden. Es gibt sogar spezielle „No-Phone-Days“, an denen bewusst auf Handys verzichtet wird. Die anfängliche Begeisterung für digitale Geräte wird in Dänemark nun kritisch hinterfragt.
Die portugiesische Insel Madeira im Atlantik ist ein beliebter Ort für sogenannte „Digital Nomads“. Das sind Menschen, die dank Internet von überall aus arbeiten können und dabei eine besondere Work-Life-Balance leben wollen. Patrick A. Hafner trifft zum Beispiel den deutschen Programmierer Tobias Hug. Er hat das Großraumbüro seines Arbeitgebers verlassen und arbeitet nun an schönen Orten, die andere für Urlaub wählen. Tobias reist schon seit 17 Jahren zwischen Ländern wie Thailand, Indonesien, Marokko und Portugal hin und her. Viele Länder stellen sich heute besonders auf digitale Nomaden ein, indem sie Steuervorteile, gutes Internet oder spezielle Aufenthaltsgenehmigungen anbieten. Besonders beliebt sind Orte am Meer mit viel Sonne, die in der gleichen Zeitzone liegen wie der Arbeitsplatz.
Auf den Philippinen läuft ein großer Teil des Lebens online ab. Viele Menschen arbeiten dort digital für Firmen aus dem Ausland. Isabella Purkart besucht die 37-jährige Annie Arguelles und ihre Familie. Sie haben ihren Alltag stark an die USA angepasst: Annie arbeitet in ihrem Wohnzimmer in Manila als virtuelle Assistentin für ein Immobilienunternehmen aus Memphis. Dadurch verdient die Familie vergleichsweise gut für philippinische Verhältnisse. Gleichzeitig ist der Alltag durch ihre Arbeit anders organisiert als bei vielen anderen Familien. Auch ihre beiden Söhne lernen hauptsächlich online an einer amerikanischen Schule. Die Familie sieht das als gute Chance und Investition in eine bessere Zukunft.
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