Klinik Landstraße entfernt frühe Darmkrebsformen bei Darmspiegelung | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Klinik Landstraße entfernt frühe Darmkrebsformen bei Darmspiegelung

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Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit ihrem Darm und wie sie ihn gesund halten können. Begriffe wie Mikrobiom stärken, Fibermaxxing, Kimchi und Probiotika sind dabei sehr beliebt. Ein gesunder Darm wirkt sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche aus. „Für die Darmgesundheit sind Vorsorge-Untersuchungen zur Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs jedoch genau so wichtig, wie abwechslungsreiche, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.“ Im Wiener Gesundheitsverbund merken wir, dass viele Angst vor einer Darmspiegelung haben. Diese Angst ist aber meist unbegründet, denn die Untersuchung ist sicher und schmerzfrei. Bei uns in der Klinik Landstraße klären wir nach einer Überweisung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt auffällige Befunde ab. Dabei können wir bei der Darmspiegelung sowohl gutartige Polypen als auch frühe Darmkrebsformen entdecken und oft schon während der Untersuchung behandeln – ganz ohne Operation“, erklärt Oberarzt David Allerstorfer. Moderne Methoden der minimalinvasiven endoskopischen Eingriffe werden hier erfolgreich eingesetzt.

Darmkrebs früh und ohne große Operation behandeln

Darmkrebs entwickelt sich häufig aus gutartigen Polypen, die sich verändern können. „In der interventionellen Endoskopie können wir bei der Darmspiegelung (Koloskopie) nicht nur Krebsvorstufen entfernen und damit Krebs verhindern. Mit der Endoskopischen Submukosa-Dissektion (ESD) lassen sich auch größere Gewebeveränderungen und Frühkarzinome vollständig in einem Stück entfernen. Diese Methode ist minimalinvasiv, das bedeutet schonend für die Patient*innen. Früher war dafür eine große Operation nötig, heute können unsere Patient*innen oft noch am selben Tag wieder nach Hause“, so Allerstorfer, der als einer von nur drei Wiener Ärzt*innen das Diplom „Interventionelle Endoskopie“ von der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) und der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie (ÖGCH) erhalten hat.

Sichere Darmspiegelung dank Simulatortraining

Ein spezielles Trainingsgerät in der Klinik Landstraße ermöglicht es Ärzt*innen in Ausbildung, das Verfahren der Darmspiegelung sicher und realitätsnah zu lernen. „Der Endoskopie-Simulator erlaubt es, mit einem echten Endoskop eine virtuelle Darmspiegelung durchzuführen. Die Darstellung ist so echt, dass man praktischen an echten Fällen übt – das ist eine ganz neue Art der Ausbildung. Früher wurde an einfachen Plastik-Nachbildungen geübt“, erklärt Christian Madl, Vorstand der 4. Medizinischen Abteilung für Gastroenterologie. Bevor die Ärzt*innen bei Patient*innen eine Darmspiegelung machen, müssen sie am Simulator alle Übungsfälle erfolgreich absolvieren. Dazu gehört auch das Entfernen von Polypen und das Entnehmen von Gewebeproben.

Früherkennung durch Vorsorgeuntersuchungen ist wichtig

Mit Vorsorgeuntersuchungen kann Darmkrebs frühzeitig erkannt werden, oft bevor Beschwerden auftreten. In Österreich wird die Vorsorge ab 45 Jahren empfohlen, bei familiärer Vorbelastung auch früher. Die Untersuchungen werden von Fachärzt*innen – Internist*innen mit Spezialgebiet Gastroenterologie und Hepatologie oder Chirurg*innen – durchgeführt. Bei auffälligen Befunden überweisen diese in das Endoskopie-Zentrum der Klinik Landstraße, wo weitere Untersuchungen und Behandlungen stattfinden.

Weitere Informationen:
Podcast Klinikkosmos: „Darmkrebs früh erkennen – Pflege in der Endoskopie“: https://open.spotify.com/episode/39oi0RgPLrRdHvQwXcYJyw?si=cI_71lkvQmev5Orx__SUWA
Darmkrebs im Wiener Gesundheitsverbund: https://gesundheitsverbund.at/leistung/onkologie-magen-leber-darm-bauchspeicheldruese-galle-speiseroehre/

Rückfragen

Wiener Gesundheitsverbund Unternehmenskommunikation
Selina Englmayer
Telefon: +43 664 215 42 82
E-Mail: selina.englmayer@gesundheitsverbund.at

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