KORREKTUR OTS0061: 250.000 Gürtelrose-Impfdosen bis April – Königsberger-Ludwig bestätigt Nachlieferung | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

KORREKTUR OTS0061: 250.000 Gürtelrose-Impfdosen bis April – Königsberger-Ludwig bestätigt Nachlieferung

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Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) bringt die nächste Lieferung von Impfstoffen gegen Gürtelrose früher als geplant nach Österreich. Bis Anfang April werden insgesamt 250.000 zusätzliche Impfdosen nach und nach im ganzen Land verteilt. Seit letzter Woche können Ärztinnen und Ärzte sowie andere impfende Einrichtungen den Impfstoff wieder über den Online-Shop der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) bestellen. Die Verantwortlichen der Ärztekammern wurden darüber schon vorher informiert.

Die kostenlose Gürtelrose-Impfung wird sehr stark nachgefragt. Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig sagt dazu: „Die Nachfrage nach der Gürtelrose-Impfung ist seit dem Start des kostenlosen Programms enorm hoch. Das zeigt, wie groß das Interesse an Prävention ist. Früher hat diese Impfung für Patientinnen und Patienten rund 500 Euro gekostet – dass sie heute kostenlos verfügbar ist, ist ein wichtiger Schritt gegen Zweiklassenmedizin.“

Der Impfstoff wird in anderen Ländern hergestellt und auf dem Weltmarkt eingekauft. Österreich bestellt ständig nach, ist aber von der Menge abhängig, die produziert wird. Königsberger-Ludwig betont: „Gleichzeitig haben wir die Verantwortung, mit dem Steuergeld der Österreicherinnen und Österreicher sorgsam umzugehen. Wichtig ist: Wer eine Impfung möchte, bekommt sie.“

Die Lieferung erfolgt in mehreren Teilen. Deshalb kann es zeitweise sein, dass der Impfstoff bei einzelnen impfenden Stellen unterschiedlich verfügbar ist. Für die zweite Dosis, die normalerweise nach etwa sechs Monaten gegeben wird, gibt es aber genug Zeit – sie kann auch später verabreicht werden. Um möglichst viele Ärztinnen und Ärzte schnell zu versorgen, gibt es am Anfang eine garantierte Menge pro Einrichtung. Dazu zählen zum Beispiel niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Ambulatorien, Arbeitsmediziner:innen, Krankenhäuser sowie Reha- und Kuranstalten. Diese Mengen sind etwa eine Woche lang im e-Impfshop bestellbar. Wenn danach noch Impfstoff vorhanden ist, können weitere Mengen bestellt werden, teilweise mit Limits. Größere Stellen bekommen weiterhin größere Mengen.

Die Gesundheitslandesrätin aus Tirol, Cornelia Hagele, erklärt: „Gürtelrose ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung, die für Betroffene auch chronische Schmerzzustände zur Folge haben kann. Die Einführung des Gratis-Impfprogramms ist daher ein wichtiger Schritt hin zu mehr Prävention – und die große Nachfrage zeigt, wie wichtig dieses Angebot für die Menschen ist. Es freut mich sehr, dass von den zusätzlichen Impfdosen nun noch mehr Menschen profitieren können. Denn eines ist klar: Der Schutz vor Schmerz darf niemals eine Frage des Geldbeutels sein.“

Auch Claudia Neumayer-Stickler, Vorsitzende der Konferenz der Sozialversicherungsträger, hebt hervor: „Erkrankungen wie Gürtelrose sind für Betroffene nicht nur akut schmerzhaft, sondern können auch langfristige Folgen haben. Umso wichtiger ist es, dass wirksame Vorsorgemöglichkeiten wie Impfungen flächendeckend und niedrigschwellig angeboten werden. Dass nun zusätzliche Impfdosen bereitgestellt werden, ist ein wichtiger und begrüßenswerter Schritt, denn Prävention darf nicht vom Einkommen oder Wohnort abhängen.“

Sie ergänzt, dass Impfungen nicht nur den Einzelnen schützen, sondern auch das solidarische Gesundheitssystem stärken, von dem alle profitieren.

Dr. Andreas Krauter, Chefarzt der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), betont: „Die Gürtelrose-Impfung ist ein wichtiger Schritt in der Prävention und wird von der Bevölkerung stark nachgefragt. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind dabei eine tragende Säule, weil sie ihre Patientinnen und Patienten beraten und die Impfungen verlässlich durchführen.“

Peter McDonald, Kuriensprecher der Sozialversicherung, sagt: „Jede Impfung ist ein klares Zeichen für Prävention und Gesundheitsvorsorge. Als Sozialversicherung ist es unser Auftrag, den Zugang zu wirksamen Impfungen zu erleichtern und das Bewusstsein dafür weiter zu fördern. Die Aufstockung der Gürtelrose-Impfdosen bringt nicht nur Vorteile für die Versicherten selbst, sondern auch für das gesamte Gesundheitssystem. Impfungen sind das beste Mittel zur Prävention von Krankheiten und medizinisch notwendigen Behandlungen, die oft eine Belastung für die Betroffenen, aber auch das gesamte System darstellen.“

Seit November 2025 läuft das öffentliche Impfprogramm, bei dem schon rund 400.000 Dosen gegen Gürtelrose und etwa genauso viele gegen Pneumokokken für ganz Österreich bereitgestellt wurden. Die meisten dieser Impfstoffe wurden schon verteilt und verabreicht.

Weitere größere Lieferungen des Gürtelrose-Impfstoffs sind spätestens im Sommer geplant. Das Impfprogramm wird noch bis 2028 angeboten und bleibt für die Bevölkerung kostenlos.

Mehr Informationen zu den aktuellen Impfangeboten und eine Suchfunktion für impfende Einrichtungen finden Sie unter: impfen.gv.at

Die Impfungen gegen Gürtelrose und Pneumokokken gehören zum öffentlichen Impfprogramm. Das bedeutet, dass Patientinnen und Patienten nicht unbedingt zu ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt gehen müssen, sondern sich überall impfen lassen können, wo diese Impfungen angeboten werden.

Rückfragen

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und
Konsumentenschutz (BMASGPK)
Jakob Kramar-Schmid
Telefon: +4366488777549
E-Mail: Jakob.Kramar-Schmid@sozialministerium.gv.at
Website: https://sozialministerium.gv.at/

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