Bundesheer fördert Geistige Landesverteidigung an Wiener Schulen
Vom 12. März bis 23. Juni 2026 wird in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion Wien ein Ausbildungsseminar angeboten, das die Umfassende Landesverteidigung stärken soll. Dabei geht es vor allem um die Geistige Landesverteidigung. Das Ziel ist, Lehrkräfte so zu schulen, dass sie an Schulen als kompetente Ansprechpartner für Fragen zur Wehrpolitik und Landesverteidigung dienen können. Langfristig soll an jeder Wiener Schule mindestens eine Lehrperson gut über sicherheits- und verteidigungspolitische Themen Bescheid wissen und dieses Wissen an Schüler weitergeben.
Die einzelnen Seminarmodule finden regelmäßig an der Landesverteidigungsakademie und der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich statt. Diese Orte sind wichtige Bildungseinrichtungen, die auf Verteidigung und Pädagogik spezialisiert sind.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sagt: „Gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen ist es entscheidend, jungen Menschen fundiertes Wissen über Staat, Demokratie und Landesverteidigung zu vermitteln. Lehrkräfte spielen dabei eine Schlüsselrolle. Mit diesem Seminar kommen wir unserem Auftrag, die umfassende Landesverteidigung, insbesondere die geistige Landesverteidigung, zu stärken nach und schaffen langfristig kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an unseren Schulen.“ Diese Aussage unterstreicht die Bedeutung der Lehrkräfte in der Vermittlung dieser wichtigen Themen.
Das Seminar besteht aus sechs Modulen, die verschiedene Themen der Geistigen Landesverteidigung abdecken. Dazu gehören das geopolitische Umfeld Europas, insbesondere aktuelle Krisenregionen, sowie die Aufgaben und Fähigkeiten des Bundesheeres und wie es in die Umfassende Landesverteidigung eingebunden ist. Weitere Inhalte sind internationale Organisationen, die Rolle Österreichs als neutrales Land, Zivilschutz sowie die Prävention von Radikalisierung, speziell am Beispiel Wiens und Niederösterreichs. Außerdem werden staats- und wehrpolitische Bildung sowie das Informationsoffizierswesen behandelt. Für die Durchführung ist die Kirchlich Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik an der Landesverteidigungsakademie verantwortlich. Das Angebot ist bei Lehrkräften sehr beliebt, und viele nehmen daran teil.
Die Geistige Landesverteidigung ist ein wichtiger Teil der Umfassenden Landesverteidigung und soll die ideellen Grundlagen für die Sicherheit Österreichs stärken. Dazu zählt vor allem die Vermittlung von Werten wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Zudem soll das Bewusstsein für die Aufgaben der Landesverteidigung geschärft werden, und die Bereitschaft gefördert werden, die wichtigen staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen zu schützen. Ein wichtiges Bildungsangebot ist auch der jährlich stattfindende „Tag der Schulen“ im Oktober. Im letzten Jahr nahmen mehr als 6.000 Schüler teil. Sie informierten sich dort über die Aufgaben des Bundesheeres, über Möglichkeiten der Ausbildung und Karriere sowohl im Bereich der Landesverteidigung als auch bei zivilen Unternehmen.
Solche Bildungsinitiativen sind besonders bedeutsam, weil sie junge Menschen dazu ermutigen, sich aktiv mit der Sicherheit ihres Landes auseinanderzusetzen und verantwortungsbewusst zu handeln. Die Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischen Informationen unterstützt die Förderung eines sicheren und demokratischen Österreichs.
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