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Osterdeko selbst gemacht statt weggeworfen

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Deko ist sehr beliebt: Rund 7 von 10 Haushalten in Österreich schmücken ihr Zuhause zu Ostern. Meist werden gekaufte Hasenfiguren, Plastikeier oder andere Dekorationen aber nur wenige Wochen benutzt. Danach landen sie oft im Müll oder werden jahrelang im Keller aufbewahrt. Das ist schlecht für die Umwelt, weil viele Ressourcen dabei verbraucht werden und unnötig Abfall entsteht. Es gibt aber schöne Deko, die man selbst mit Materialien, die man schon zuhause hat, machen kann.

Ostern regt den Kauf an – besonders wegen der vielen saisonalen Dekorationsartikel. Diese Dekos werden oft spontan gekauft und sorgen zunächst für Freude und eine frische Frühlings-Atmosphäre. Aber die Osterzeit ist bald vorbei. Im besten Fall werden die Sachen im nächsten Jahr wieder genutzt. Leider werden sie oft weggeworfen oder in der Abstellkammer vergessen. Wenn man dann jedes Jahr neue Deko kauft, kostet das nicht nur Geld, sondern belastet auch die Umwelt durch den zusätzlichen Müll und die Produktion.

„Die Osterdekoration ist oft ebenso schnell gekauft wie entsorgt. Die Alternative ist Upcycling ‒ eine einfache Möglichkeit, Ressourcen zu schonen, Geld zu sparen und gleichzeitig kreativ zu sein. Um Material dafür zu finden, reicht ein Blick ins Altpapier zuhause“, sagt der Wiener Klimastadtrat Jürgen Czernohorsky. Upcycling bedeutet, alte Dinge so umzuwandeln, dass sie wieder nützlich und schön sind – zum Beispiel aus Verpackungen oder Pappkartons neue Deko basteln.

Einfach und kreativ: Selbst gemachte Oster-Deko

Upcycling macht Spaß und sorgt für eine persönliche Note, weil man nicht einfach fertige Ware von der Stange kauft. Mit wenigen Handgriffen entstehen aus Eierkartons oder Klopapierrollen hübsche Dekorationen. Zum Beispiel kann der Osterzweig mit kleinen Blüten aus Eierkartons geschmückt werden. Auch Klopapierrollen lassen sich gut in kleine Häschen verwandeln – das macht besonders Kindern Freude. Wer Hilfe braucht, findet Bastelvideos auf www.wenigermist.at/osterdeko-DIY.

Eine weitere schöne Idee ist das Bemalen von ausgeblasenen Eiern. Dazu macht man vorsichtig an beiden Enden ein kleines Loch, pustet die Ei-Inhalte heraus und bemalt dann die leeren Eier. Anschließend befestigt man einen Faden, um die Eier aufzuhängen. So entstehen schöne, persönliche Schmuckstücke für das Osterfest.

Oster-Deko aus zweiter Hand

Wer gerne mal etwas anderes möchte, kann auch gebrauchte Oster-Deko in Secondhand-Läden kaufen. Dort gibt es oft schöne Stücke zu einem günstigen Preis. Zum Beispiel bieten die Filialen des 48er-Tandlers in Margareten (Siebenbrunnenfeldg. 3) und Donaustadt (Percostr. 2) Oster-Deko an. Außerdem gibt es am Ostermarkt in den Blumengärten Hirschstetten ein Outlet mit Secondhand-Ware, die in sehr guter Qualität ist.

Weitere Informationen

Viele nützliche Tipps zur Vermeidung von Abfall und zum Umgang mit weniger Konsum gibt die Website „weniger Mist“: www.wenigermist.at.

Infos über den 48er-Tandler findet man auf https://48ertandler.wien.gv.at/. Das Programm vom Ostermarkt in den Blumengärten Hirschstetten ist auf www.wien.gv.at/freizeit/blumengaerten-hirschstetten-ostern zu sehen.

Die Initiative „natürlich weniger Mist“ der Stadt Wien setzt sich für Projekte ein, die helfen, Abfall zu vermeiden und wertvolle Ressourcen zu schützen. So wird ein nachhaltiges Verhalten unterstützt.

Rückfragen

DIE UMWELTBERATUNG, DIin Sabine Seidl
Telefon: 0699 189 174 65
E-Mail: sabine.seidl@umweltberatung.at
Website: https://www.umweltberatung.at

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