Bauernbund warnt vor leeren Regalen
Morgen, am Freitag, den 13. März, jährt sich der erste Lockdown in Österreich im Jahr 2020, als die Coronapandemie begann. Viele Menschen erinnern sich noch gut an die damaligen Szenen: Einkaufswägen voller Vorräte, Hamsterkäufe von Nudeln, Mehl und Toilettenpapier, leere Supermarktregale und große Sorgen darüber, wie sicher unsere Lebensmittelversorgung wirklich ist. Diese Zeit war für alle neu und herausfordernd.
Zum „Tag der leeren Regale“ erinnert der Niederösterreichische Bauernbund daran, wie wichtig es ist, aus dieser schwierigen Phase zu lernen. Direktor Paul Nemecek betont, wie wichtig die sichere Versorgung mit Lebensmitteln heute ist: „Diese Zeit hat uns gezeigt, wie verwundbar und abhängig unsere globalisierte Welt geworden ist. Doch während vieles stillstand, haben unsere Bauern damals weitergearbeitet und die Menschen sicher versorgt.“ Die Landwirtschaft sorgt also auch in Krisenzeiten für unsere Grundversorgung.
Aus Erfahrungen lernen
Ein aktuelles Beispiel für Probleme in der Versorgung ist die angespannte Lage im Iran. Steigende Energiepreise, unsichere Handelswege und schwierige Märkte beeinflussen die Lieferketten direkt. Diese schwierige geopolitische Situation zeigt klar: „Abhängigkeiten, wie bei Öl und Gas, können rasch teuer und gefährlich werden. Bei der Versorgung mit Lebensmitteln darf dieser Fehler nicht passieren“, sagt Nemecek. Es ist deshalb wichtig, weniger abhängig von anderen Ländern zu sein.
Versorgungssicherheit hat ihren Preis
Für Paul Nemecek ist die Landwirtschaft viel mehr als nur ein Wirtschaftszweig: „Landwirtschaft ist strategische Infrastruktur.“ Wenn Österreich die eigene Lebensmittelproduktion verliert, wäre das ein großes Risiko, da man dann stark auf Importe angewiesen wäre. Doch sichere Versorgung gibt es nicht kostenlos. Österreich und Europa brauchen starke, gesunde Bauernhöfe. Darum muss den bäuerlichen Familien ein fairer Preis bezahlt werden, sonst geht die Versorgungssicherheit verloren. „Mit Schleuderpreisen wird man die Versorgungssicherheit nicht aufrechterhalten können.“
Der NÖ Bauernbund arbeitet aktuell – auch anlässlich seines 120-jährigen Jubiläums – daran, konkrete Vorschläge zu entwickeln. Dabei finden Gespräche direkt mit den Bauern vor Ort statt, denn „das ist die Art, wie im Bauernbund Politik gemacht wird.“ So sollen gute Lösungen für die Zukunft entstehen, die allen zugutekommen.
Rückfragen
NÖ Bauernbund
Pressesprecher Benjamin Lorenzer
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