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Wissenschaftsbus NÖ: Schulklassen erleben Wissenschaft

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In Niederösterreich gibt es sehr gute Forschung, die auch weltweit beachtet wird. Der neue „Wissenschaftsbus Niederösterreich“ macht es jetzt möglich, dass Schulklassen spannende Wissenschaftsorte besuchen können. Dort nehmen die Schülerinnen und Schüler an interaktiven Workshops teil und entdecken die Welt der Forschung. Der Transport von der Schule hin und zurück wird von den Projektpartnern – dem Land Niederösterreich, dem ISTA und der Bildungsdirektion Niederösterreich – organisiert und bezahlt. Für die Schulen entstehen dafür keine extra Kosten.

Wissenschaftslandesrat LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf sagt dazu: „Wissenschaft und Forschung bringen unser Land wieder an die Spitze. Denn wer morgen vorne sein will, muss heute in kluge Köpfe, neue Ideen und innovative Technologien investieren. Gerade in Niederösterreich machen wir das und fangen damit schon früh an. Mit dem Wissenschaftsbus bringen wir daher jetzt junge Menschen zur spannenden Welt der Forschung. Damit wollen wir schon die Schülerinnen und Schüler motivieren und ermutigen, selbst eigene Ideen umzusetzen.“

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister erklärt: „Bildung endet nicht an der Klassenzimmertür. Mit dem Wissenschaftsbus eröffnen wir unseren Schülerinnen und Schülern neue Lernräume, in denen sie experimentieren, hinterfragen und Zusammenhänge begreifen können. Das stärkt nicht nur ihre Fachkompetenz, sondern auch kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeit.“ So lernen die Jugendlichen nicht nur Theorie, sondern auch praktische Fähigkeiten, die ihnen später bei Ausbildung und Beruf helfen.

Im Sommersemester 2026 gibt es mehr als 65 Workshops für Schulklassen ab der achten Schulstufe. Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler werden teilnehmen. Im Science Center Niederösterreich in Tulln gibt es zwei verschiedene Workshops: Im „Labor Digitale Technologien“ nehmen die Jugendlichen an einer spannenden KI-Challenge teil. Dort lernen sie, wie Künstliche Intelligenz (KI) funktioniert und können selbst Fake-Fotos und falsche Informationen erkennen und richtig bewerten. Ziel ist es, das korrekte Passwort zu finden und die Challenge zu gewinnen. Beim „Science Experience Package“ erleben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aktivitäten an einem Vormittag, zum Beispiel arbeiten sie mit digitalen Technologien, forschen im biotechnologischen Labor und lösen ein wissenschaftliches Rätsel im Escape Room.

Stephan Pernkopf betont: „Unser Science Center Niederösterreich in Tulln zeigt eindrucksvoll, wie spannend und praxisnah Wissenschaft vermittelt werden kann. Hier wird geforscht, ausprobiert und hinterfragt – genau diese Neugier wollen wir bei unseren Jugendlichen wecken und stärken.“

Am ISTA in Klosterneuburg wurde im Oktober das VISTA Science Experience Center eröffnet. Dort können Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen eines wichtigen Forschungsinstituts werfen. Christian Bertsch, Leiter des Centers, erklärt: „Wissenschaft für alle Altersgruppen möglichst niederschwellig zugänglich zu machen, ist dem ISTA ein besonderes Anliegen. Der Wissenschaftsbus ist ein einzigartiges Angebot für Schulen – ohne zusätzliche Kosten und mit wenig organisatorischen Aufwand können spannende Exkursionen in die Welt der Wissenschaft gebucht werden.“

Der Workshop „Science in the Making – Wie entsteht das Wissen von morgen?“ bietet Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die Spitzenforschung am ISTA. Sie gehen auf eine Tour mit interaktiven Ausstellungen und Originalobjekten aus den Laboren. Dabei lernen sie, wie Wissenschaft im 21. Jahrhundert funktioniert und wie neue Erkenntnisse entstehen – von Künstlicher Intelligenz über Astrophysik bis hin zu Neurowissenschaft und Klimaforschung.

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister ergänzt: „Gerade in Zeiten rasanter technologischer Entwicklungen ist es entscheidend, junge Menschen für Forschung und Innovation zu begeistern. Der Wissenschaftsbus zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und spannend die Wissenschaftslandschaft in Niederösterreich ist.“

Den Transport der Schülerinnen und Schüler übernimmt das österreichische Familienunternehmen Dr. Richard. Michael Weissmann, Geschäftsführer von Dr. Richard Niederösterreich, sagt: „Der Wissenschaftsbus bringt junge Menschen in Niederösterreich dorthin, wo Zukunft gemacht wird und wir sind stolz, dieses Projekt mit unseren Bussen, Fahrerinnen und Fahrern zu unterstützen.“

Weitere Informationen erhalten Sie bei DI Jürgen Maier, Pressesprecher von LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Telefon 02742/9005–12704, Mobil 0676/81215283, E-Mail: lhstv.pernkopf@noel.gv.at.

Rückfragen

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Doris Zöger
Telefon: 02742/9005-13314
E-Mail: presse@noel.gv.at

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