„Report: Regierung will Öl-Konzerne wegen Schmiergeldern beobachten“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

„Report: Regierung will Öl-Konzerne wegen Schmiergeldern beobachten“

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Am Dienstag, dem 10. März 2026, zeigt Yilmaz Gülüm um 21.05 Uhr in ORF 2 und online auf ORF ON die Sendung „Report“. Die Themen der Sendung sind:

Schmierige Geschäfte? Warum die Regierung Öl-Konzerne genauer beobachten will

Durch den Angriff der USA und Israels auf den Iran spüren in Österreich vor allem Autofahrer:innen die Folgen. Die Spritpreise steigen stark, was viele verärgert. Außerdem wird befürchtet, dass dadurch eine neue große Energiekrise entsteht und die Preise allgemein weiter steigen könnten. Die Regierung will deshalb prüfen, wie die Preise für Rohöl an der Börse und für Benzin an den Tankstellen zustande kommen. Kritiker, wie Autofahrerclubs, Konsumentenschützer und die Bundeswettbewerbsbehörde, meinen, dass der Markt nicht richtig funktioniert. Wenige Firmen haben zu viel Macht und es gibt Verdacht auf Absprachen. Wenn die Regierung in die Preise eingreifen will, könnten am Ende wieder die Steuerzahler:innen dafür bezahlen, sagen Patrick Gruska und Emanuel Liedl.

Interview: Walter Boltz, ehemaliger E-Control-Vorstand

Rote Revolution: Aufgeschoben oder aufgehoben?

Innerhalb der SPÖ gab es zuletzt große Probleme für den Parteichef Andreas Babler. Manche wichtige Parteifunktionäre wollten ihn hinter den Kulissen ablösen. Die sogenannte „rote Revolution“ scheiterte jedoch, weil es Probleme bei der Personalauswahl gab. Nach Bablers großem Erfolg beim Parteitag (81,5 Prozent Zustimmung) sind viele in der Parteispitze erleichtert. Trotzdem sind einige Kritiker, zum Beispiel der SPÖ-Bürgermeister von Knittelfeld, nicht überzeugt. Auch ein SPÖ-Mitglied, das 2023 wegen Babler in die Partei eingetreten ist, hatte mehr von ihm erwartet. Martin Pusch und Miriam Ressi zeigen, ob Babler die tiefen Streitigkeiten in der SPÖ langfristig lösen kann.

Abgeschoben und verschwunden – Österreichs erste Abschiebung nach Syrien

Im Juli 2025 machte Österreich international Schlagzeilen, weil sie als erstes EU-Land einen syrischen Staatsbürger nach Syrien abgeschoben haben. Der Mann hatte in Österreich sieben Jahre im Gefängnis verbracht, weil er zur Terrormiliz IS gehörte. Seit seiner Rückkehr nach Damaskus wird er vermisst. Die österreichischen Behörden fühlen sich nicht mehr zuständig, aber die Vereinten Nationen verlangen seit Monaten, dass Österreich herausfindet, wo der Mann ist. Der „Report“ ist vor Ort gewesen, hat mit Informanten gesprochen und mögliche Hinweise auf seinen Aufenthaltsort gefunden. Diese Recherche wirft wichtige Fragen auf: Was bedeutet dieser Fall für die zukünftige Asyl- und Abschiebepolitik von Österreich und der EU? Und was ist völkerrechtlich erlaubt? Vanessa Böttcher berichtet ausführlich.

Tödlicher Winter – Wärme macht Lawinen-Abgänge gefährlicher

Dieses Jahr gab es in Österreich schon 28 Lawinentote, ein trauriger Rekord. Im Februar starben zum Beispiel drei Menschen in St. Anton am Arlberg an einem Tag. Warum passiert das so oft? Liegt es am Leichtsinn, dem Wetter oder dem Klimawandel? Und wer soll die Rettungseinsätze bezahlen? Der „Report“ geht diesen Fragen in St. Anton, einem der ältesten Skiorte Österreichs, nach. Experten sind sich einig: Es reicht nicht, nur auf das Gefahrenbewusstsein der Wintersportler:innen zu setzen. Man muss sich auf noch extremere und gefährlichere Lawinen in der Zukunft einstellen, berichtet Sabina Riedl.

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