Privatkliniken Confraternität und Goldenes Kreuz starten gemeinsamen Betrieb ab 30. März | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Privatkliniken Confraternität und Goldenes Kreuz starten gemeinsamen Betrieb ab 30. März

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Auf dem Grundstück der heutigen Privatklinik Confraternität in der Skodagasse im 8. Wiener Bezirk entsteht ein neues gemeinsames Gebäude für die Privatkliniken Goldenes Kreuz und Confraternität. Bisher sind die Kliniken zwar nur wenige hundert Meter voneinander entfernt, doch künftig werden sie unter einem Dach zusammenarbeiten. Der Neubau wird Platz für 120 Betten bieten. Die ersten Vorbereitungen am Bau beginnen im Frühjahr 2026, die Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant. Am 29. März 2026 schließt der Standort Skodagasse, aber für Patient:innen, Ärzt:innen und Mitarbeitende läuft der Betrieb nahtlos weiter.

Gemeinsamer Betrieb: Temporär von 30. März 2026 bis Ende 2028 in der Lazarettgasse

Ab dem 30. März 2026 werden alle medizinischen Leistungen der Privatkliniken Confraternität und Goldenes Kreuz an einem anderen Standort angeboten, und zwar in der Lazarettgasse 16-18 im 9. Bezirk. Dort wurde das Gebäude in den letzten Monaten modernisiert:

  • Es wurden zwei neue, moderne Operationssäle als Modulbauweise angebaut. Jetzt stehen insgesamt fünf Operationssäle und ein moderner Endoskopie-Eingriffsraum zur Verfügung.
  • Ein neuer Bereich wurde mit einer Herzkatheteranlage ausgestattet, die besonders für Eingriffe in der Interventionellen Kardiologie und Angiographie wichtig ist.
  • Die obersten zwei Etagen wurden umgebaut und bieten jetzt Platz für ein Ordinations- und Vorsorgezentrum sowie einen Bereich für Tageskliniken.

Damit können Patient:innen ab dem 30. März 2026 bis zur Fertigstellung des Neubaus Ende 2028 alle Fachbereiche nutzen, die vorher in den beiden Kliniken verfügbar waren. Nur die MRT-Untersuchungen werden bis zum Umzug in den Neubau nicht angeboten.

Stationäre Aufnahmen werden gut geplant: Patient:innen, deren Entlassung nach dem 29. März erwartet wird, werden schon ab Aufnahme in der Lazarettgasse betreut, damit ein Umzug während des Krankenhausaufenthalts vermieden wird.

Neues Gebäude mit besseren Bedingungen für Patient:innen und Mitarbeitende

Der Neubau in der Skodagasse wird das gesamte Angebot beider Kliniken vereinen. Zusätzlich wird es spezielle Zentren für Frauengesundheit und Geburtshilfe sowie für Männergesundheit geben. Außerdem umfasst das Angebot umfangreiche chirurgische und internistische Behandlungen. Modernste Diagnostik, wie Radiologie mit MRT und CT sowie Labore, gehören ebenfalls dazu.

Der Neubau mit einer Fläche von etwa 30.000 m² wird eine angenehme Atmosphäre schaffen, die zur Genesung beiträgt. Es sind 120 Betten auf vier Stationen geplant, davon rund 80 % Einbettzimmer. Außerdem wird das Haus sechs Operationssäle, zwei Endoskopieräume, vier Kreißsäle und ein modernes Ordinations- sowie Tagesklinikzentrum enthalten.

Städtebau und gute Information für die Nachbarschaft

Im Frühjahr 2024 fand ein Architekturwettbewerb für den Neubau statt. Eine Jury mit Vertretern des 8. Bezirks und der Stadt Wien entschied sich im Sommer 2024 einstimmig für das Projekt von Baumschlager Eberle Architekten. Das Architekturbüro hat schon viele Gesundheitsbauten in Österreich und anderen Ländern erfolgreich gestaltet.

Das Gebäude wurde so geplant, dass es gut in die Umgebung passt und attraktiv für Bewohner:innen und Nutzer:innen ist.

Für die Nachbar:innen wurden zwei Informationsveranstaltungen im Bezirksamt 8 angeboten, die gut besucht waren. Zudem gibt es eine Ombudsstelle, die während der Bauzeit als direkte Anlaufstelle dient. Aktuelle Infos zum Projekt und Baustand sind unter https://www.privatklinik-confraternitaet.at/klinik-der-zukunft zu finden.

Nachhaltigkeit hat hohe Priorität – Material-Recycling und mehr Grünfläche

Beim Bau wird besonders auf Nachhaltigkeit geachtet. Man setzt auf „Urban Mining“, das bedeutet, vorhandene Materialien werden recycelt und wiederverwendet, anstatt neue Ressourcen zu verbrauchen.

  • Rückbau: Das alte Gebäude wird nicht einfach abgerissen, sondern sorgfältig zerlegt. So können Holz, Metall, Glas und Beton getrennt und zu 80 bis 90 % recycelt werden.
  • Wiederverwendung von Bauteilen: Zusammen mit einem Spezialisten für historische Baustoffe werden Steinfliesen und der Holz-Dachstuhl vorsichtig ausgebaut und später neu verwendet.
  • Möbel und Inventar: Gegenstände wie Schreibtische und Stühle, die nicht mehr benötigt werden, werden versteigert, um Abfall zu vermeiden. Die Online-Auktion startet am 14. März unter https://www.ipg-versteigerungen.at/.
  • Gesundes Bauklima: Im Neubau wird viel natürliches Licht genutzt. Ein öffentlich zugänglicher Garten schafft mehr Grün und Erholungsräume im Bezirk.
  • Energieversorgung: Der Neubau setzt auf energieeffiziente Lösungen und erneuerbare Energien.

Mavie Med
Mavie Med ist ein bedeutender Betreiber privater Gesundheitseinrichtungen in Österreich mit etwa 2.100 Mitarbeitenden. Zur Gruppe gehören unter anderem die Privatkliniken Döbling, Confraternität, Goldenes Kreuz und weitere in Salzburg, Graz und Tirol. Auch Rehabilitationszentren und Gesundheitszentren werden im Rahmen von Partnerschaften betrieben. Mavie Med gehört zur Marke Mavie, die Menschen ihr ganzes Leben lang in Gesundheitsfragen begleitet. Die Mavie Gruppe ist Teil der UNIQA Insurance Group AG.

Rückfragen

Mavie Med Holding GmbH
Mag. Barbara Werwendt
Telefon: +4315862840-103 und +43 664 5512121
E-Mail: barbara.werwendt@mavie-med.at
Website: https://www.mavie-med.at

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