Unglaublich: Diese Wissenschaftsjournalisten gewinnen 2026 den heißbegehrten Preis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft!
Der Austausch von wissenschaftlichen Ergebnissen mit der Öffentlichkeit ist ein wichtiger Teil der sogenannten Third Mission – also der Aufgabe von Forschungseinrichtungen, nicht nur zu forschen, sondern die gewonnenen Erkenntnisse auch für alle verständlich zu machen. Wenn Forschung nicht gut erklärt wird, wirkt sie oft unverständlich und nur für sich selbst gemacht.
Besonders während der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse klar und richtig an die Menschen weiterzugeben. Dabei geht es nicht nur um die Forschungsergebnisse selbst, sondern auch darum, wie diese Ergebnisse entstanden sind – also um die wissenschaftlichen Methoden dahinter. Gerade Grundlagenforschung ist oft schwer zu verstehen, wenn man kein Fachwissen hat. Deshalb braucht es gute Journalist:innen, die diese Inhalte so übersetzen, dass sie von vielen Menschen verstanden werden können.
Guter Wissenschaftsjournalismus ist deshalb sehr wichtig, um das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken und die Akzeptanz für Forschung in der Gesellschaft zu erhöhen. Ohne diese Vermittlung bleiben viele wertvolle Erkenntnisse unbemerkt oder werden falsch verstanden.
Deshalb verleiht die Österreichische Forschungsgemeinschaft (ÖFG) im Jahr 2026 zum dritten Mal den Preis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft für Wissenschaftsjournalismus. Dieser Preis soll besondere journalistische Beiträge auszeichnen, die Wissenschaft verständlich und spannend für die Öffentlichkeit darstellen.
Der ÖFG-Wissenschaftsjournalismus-Preis 2026 ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert und wird in fünf verschiedenen Kategorien vergeben. Die Preisverleihung findet am Freitag, den 17. April 2026 um 13:00 Uhr an der Diplomatischen Akademie in Wien statt.
Wir freuen uns, die diesjährigen Preisträger:innen mit ihren bemerkenswerten Beiträgen vorstellen zu dürfen:
- Ursula Duplantier
Beitrag / Medium: „Endometriose – Hoffnung auf neue Therapien“ / arte
Kategorie: Fernsehen und Video - Claudia Frick und Florian Freistetter
Beitrag / Medium: „DK141 – Der zweite Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel“ / das Klima podigee
Kategorie: Rundfunk - Verena Mischitz
Beitrag / Medium: „Klimakrise, Österreich Edition“ / u.a. YouTube
Kategorie: Artikel- und Dokumentationsreihe - Andrew Müller
Beitragstitel: „Insekten im Kopf“ / Reportagen
Kategorie: Magazine - Tanja Traxler
Beitrag / Medium: „Neues Experiment im weltgrößten Untergrundlabor soll Dunkle Materie finden“ / Der Standard
Kategorie: Tageszeitung
Die Österreichische Forschungsgemeinschaft gratuliert den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihren großartigen Leistungen!