Marchetti ad Schnedlitz: Wer jetzt kneift, hat nichts zu sagen – so scharf geht’s zur Sache! | brandaktuell

Marchetti ad Schnedlitz: Wer jetzt kneift, hat nichts zu sagen – so scharf geht’s zur Sache!

0 84

„Wer sich vor der Verantwortung drückt, sollte den Ball flachhalten. Das gilt insbesondere für die Vertreterinnen und Vertreter der FPÖ. Denn diese Tage ist es nicht nur ein Jahr her, dass die neue Bundesregierung ihre Arbeit für die Österreicherinnen und Österreicher aufgenommen hat. Es ist auch kaum mehr als ein Jahr her, dass der FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl Angst vor der eigenen Courage bekommen und den Regierungsbildungsauftrag zurückgelegt hat. Dass sich die FPÖ jetzt trotz dieser Flucht vor der Verantwortung anmaßt, über genau jene zu urteilen, die damals nicht davongelaufen sind, sondern Verantwortung übernommen haben, ist an Chuzpe nicht mehr zu überbieten“, reagiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, auf die heutigen Aussagen des Generalsekretärs der FPÖ, Michael Schnedlitz.

Nico Marchetti kritisiert die FPÖ scharf. Er sagt, wenn die FPÖ wirklich alles besser wüsste und könnte, hätte sie im Februar letzten Jahres nicht die Verantwortung abgelehnt. Die FPÖ sei nur in guten Zeiten bereit, Verantwortung zu übernehmen, aber wenn es schwierig werde, ziehe sie sich zurück. Besonders FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigt laut Marchetti offen, dass er keine Verantwortung übernehmen will. Wer nicht bereit ist, über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und Kompromisse zu machen, kann in der Politik nichts bewegen.

Marchetti fügt hinzu: „Der Versuch des FPÖ-Generalsekretärs, die panische Verantwortungsflucht von Herbert Kickl in einen Akt politischer Tugend umzudeuten, ist vollkommen lächerlich. Die Menschen haben ja mit eigenen Augen gesehen, dass die FPÖ ihre Märchenerzählung in diese Richtung schon etliche Male geändert hat. Mittlerweile könnte man mit den vielen verschiedenen Erzählungen, Märchen und Ausreden der FPÖ über die Verantwortungsflucht ihres Parteichefs ganze Bücher füllen.“

Zusätzlich ist zu sagen, dass die FPÖ in der österreichischen Politik oft mit starken Meinungen auffällt, jedoch immer wieder für ihre Haltung in Krisenzeiten kritisiert wird. Die Volkspartei möchte damit deutlich machen, dass eine stabile Regierung auch bedeutet, Verantwortung anzunehmen, auch wenn es schwierig wird.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.