Samariterbund: Neue Rahmenbedingungen für das Ehrenamt!
„Sich für seine Mitmenschen ehrenamtlich einzusetzen, hat in Österreich Tradition. Auch die soziale Mission des Samariterbundes wäre ohne den bewundernswerten Einsatz von Tausenden Ehrenamtlichen nicht denkbar“, erklärt Samariterbund-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller. Damit das auch in Zukunft so bleibt, fordert der Samariterbund von der nächsten Bundesregierung neue Rahmenbedingungen für das Ehrenamt. Hundsmüller betont, dass für das Engagement und die Motivation von Ehrenamtlichen ein professionelles Freiwilligenmanagement – wie es in mehreren Ländern bereits praktiziert wird – immens wichtig ist.
Hundsmüller warnt davor, die ehrenamtliche Arbeit als selbstverständliches Tool zu sehen und es allein aus Kostengründen zu forcieren. „Es gibt viele Stellschrauben, an denen man drehen muss, um das Ehrenamt in Österreich zeitgemäß zu gestalten“, sagt Hundsmüller und pocht auf eine rechtlich verbindliche und einheitliche Absicherung der Einsatzkräfte.
Freiwilligenarbeit im In- und Ausland
Ein dringendes Anliegen ist zum Beispiel der Rechtsanspruch auf Freistellung für nationale und internationale Katastropheneinsätze. Aktuell sind ehrenamtliche Einsatzkräfte vom Wohlwollen der Unternehmen abhängig, für die sie in ihrem Hauptberuf tätig sind. Das muss sich ändern. Zwar gibt es bereits einen Rechtsanspruch auf Entgeltfortzahlungen – aber nur für Katastrophenhilfe in Österreich. Deshalb plädiert der Samariterbund dafür, diesen auch auf Einsätze im Ausland auszuweiten. „Grenzüberschreitende Hilfe wird immer wichtiger – hier sollte es keine freiwilligen Einsatzkräfte zweiter Klasse geben“, betont Hundsmüller.
Die kommende Bundesregierung ist gefordert, die Rahmenbedingungen für gemeinnützige Arbeit zu entbürokratisieren und dadurch zu verbessern. Deshalb hält es der Samariterbund-Bundesgeschäftsführer für unverzichtbar, dass der Dialog mit den heimischen NGOs gesucht wird und die langjährigen Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Organisationen in politische Entscheidungsprozesse integriert werden.
Selbstlose Hilfe von Mensch zu Mensch
„Es gibt beim Samariterbund sehr viele Möglichkeiten zu helfen und Gutes zu tun – in der Pflege, beim Rettungsdienst, in der Flüchtlings- und Wohnungslosenbetreuung und in der Katastrophenhilfe – ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre die selbstlose Hilfe von Mensch zu Mensch in vielen Bereichen nicht möglich. Dafür wollen wir wieder einmal laut und deutlich ‚Danke!‘ sagen“, so Hundsmüller abschließend.
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