SJ-Stich: „Wir sagen Herbert Kickl und seiner rechtsextremen Clique den Kampf an!“
„Rassismus ist in Österreich nicht nur immer noch strukturell verankert, neueste Studien zeigen, dass rassistische Vorfälle sogar zunehmen. Einen großen Beitrag zu diesem gesellschaftspolitischen Klima leisten rechtextreme Politiker wie Herbert Kickl, die pausenlos gegen Migrant*innen und geflüchtete Menschen hetzen, weil sie sich daraus einen machtpolitischen Vorteil versprechen. Wir sagen dieser widerwärtigen Politik den Kampf an – heute, am internationalen Tag gegen Rassismus, und darüber hinaus!“, so Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich, im Rahmen einer Protestaktion am Wiener Heldenplatz.
Bei der Aktion wurde FPÖ-Obmann Herbert Kickl mit Kreide nachgemalt, anschließend wurde die Abbildung Kickls mit roter Farbe durchgestrichen. „Nach unten zu treten, ist das täglich Brot von Herbert Kickl und der FPÖ. Seit Jahren bedienen sich FPÖ-Politiker*innen nicht nur menschenverachtender Rhetorik, sie setzen ihre ekelhafte Ideologie auch in die Tat um, sobald sie Teil einer Bundesregierung sind.
Die Einführung der rassistischen Deutschförderklassen entgegen jeglicher wissenschaftlichen Evidenz ist nur eines von mehreren Beispielen. Angesichts der zunehmenden Radikalisierung der FPÖ ist davon auszugehen, dass sie diesen rassistischen Politikstil nur konsequent fortsetzen würde, sollte sie nochmal Teil einer Regierungskoalition sein.“, so Stich weiter.
Stich betont abschließend die Notwendigkeit neuer Mehrheiten jenseits von ÖVP und FPÖ: „Antirassismus ist für uns als Sozialistische Jugend kein Lippenbekenntnis. In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir mit unserer neuen Kampagne ‚Wir sind zu jung für diesen Scheiß‘ den Protest gegen jegliche Form rassistischer Politik auf die Straße bringen und unseren Beitrag dazu leisten, Mehrheiten jenseits von Schwarz-Blau herzustellen.
Denn auch wenn ÖVP-Granden wie Nehammer eine Koalition mit Kickl im Moment ausschließen, ist davon auszugehen, dass die ÖVP ihre Position ohne zu zögern wieder ändert, wenn es ihr passend erscheint. Die schwarzblaue Koalition in Niederösterreich zeigt das sehr deutlich. Daher muss es unsere Aufgabe sein, eine Neuauflage dieser Horror-Koalition zu verhindern!“
Weitere Fotos der Aktion sind bei Nennung der Fotografin (Asja Ahmetovic) unter folgendem Link frei verfügbar: LINK
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